5 Schlüsselerfahrungen

Was uns im Miteinander verbindet

Jesus in der Mitte 

Wir entdecken: Menschen in anderen Bewegungen und Gemeinschaften leben mit dem Evangelium. Wir lernen einander kennen, erfahren und bezeugen, dass der auferstandene Jesus in unserer Mitte lebt. Er hat uns versprochen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18,20). Jesus in unserer Mitte verbindet uns und unsere sehr unterschiedlichen christlichen Bewegungen und Gemeinschaften.

Das Bündnis der gegenseitigen Liebe

Unser Miteinander lebt aus dem Bündnis der gegenseitigen Liebe im Sinne der Worte Jesu: „Ein Neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Johannes 13,34).

Diese Liebe prägt unseren Umgang miteinander, auch wenn wir unter uns unterschiedliche theologische Auffassungen und fremde Frömmigkeitsformen haben.

Unsere gemeinsame Grundlage: Das Wort Gottes

Grundlage und Mitte unseres Miteinanders und aller Begegnungen ist Jesus Christus und die Treue zu seinem Evangelium. Wir erleben über alle Unterschiede unserer Bewegungen und Gemeinschaften hinweg die verbindende und Einheit stiftende Kraft des Wortes Gottes und des Heiligen Geistes.

Versöhnung überwindet Grenzen

Unser gemeinsamer Weg hat damit begonnen, einander zu vergeben, wo wir und auch unsere Kirchen aneinander schuldig geworden sind. Wir haben bewusste Schuld voreinander ausgesprochen, um Vergebung gebeten und den Zuspruch der Vergebung empfangen. Diese Versöhnung verbindet uns und macht das Bündnis der Liebe tragfähig. Unser gemeinsamer Weg lässt tiefe Freundschaften wachsen. Im Miteinander der Kirchen achten wir noch bestehende Grenzen, arbeiten aber als Freunde an ihrer Überwindung. Diese Schritte der Versöhnung erleben wir als Hoffnungszeichen für die Menschen um uns herum, für die Kirchen, für Europa.

Reichtum entdecken und teilen

Wir achten und respektieren einander auch in der Verschiedenheit. Im Anderen, oft auch Fremden, entdecken wir ein „Charisma“, eine von Gott geschenkte Gnade. Den Schatz dieser unterschiedlichen „Charismen“ möchten wir miteinander teilen. Das heißt: Wir wollen das besondere Charisma des anderen entdecken, anerkennen und fördern und damit unseren Beitrag geben zur Entfaltung des Reiches Gottes.

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