.Europatag.

.Fest von Miteinander für Europa .

.9. Mai.

Wir haben eine „zweite Berufung“: Wir sind Menschen des Dialogs, der Gemeinschaft, der Beziehung, der Freundschaft, der Einheit. Nur auf geschwisterlichen Beziehungen aufbauend, wird Europa die Lösungen seiner historischen Herausforderungen finden.

Beim letzten Treffen in Wien hat der Trägerkreis von Miteinander für Europa einstimmig beschlossen, die möglichen Synergien in Bezug auf das Geburtstagsfest Europas zu entdecken und dabei auch die eigenen Werte ins Spiel zu bringen.

Um den 9. Mai herum werden in verschiedenen europäischen Ländern Feste organisiert werden, Gebetstreffen, Kulturabende, runde Tische usw., um einem neuen Lebensstil Raum und Stimme zu geben: „MITEINANDER FÜR…“.

Wer weiss, in welch‘ bunter Vielfalt sich das Miteinander in den einzelnen Nationen, Sprachen und Kulturen zeigen wird!

Das Geheimnis ist bekannt: Unsere Charismen – ob erst kürzlich oder in den Jahrhunderten wachgerufene – verbinden uns über alle nationalen, ethnischen oder konfessionellen Grenzen hinweg. Unsere Geschwisterlichkeit in Christus und mit allen Menschen guten Willens vermag das Netz eines Europas zu flechten, das „Haus der Nationen und Familie von Völkern“ ist.

Der 9. Mai könnte vor allem unser Fest sein: Das Fest jener, die sich vom Evangelium leiten lassen und die Kultur des Miteinanders in den eigenen Bewegungen und Gemeinschaften durch die Zusammenarbeit vor Ort nähren und stärken.

Leben und teilen wir unsere Kultur mit den anderen! Der 9. Mai könnte tatsächlich das Fest von Miteinander für Europa werden, das die bestehenden Institutionen ermutigt und beseelt, viele Anstrengungen wertschätzt und so den grossen europäischen Gedanken im Heute unseres Kontinents verwirklicht.

Die Gedanken, Gebete, Zitate, die diese Seite zum 9. Mai anbietet, möchten Hilfe und Inspiration für unsere kleinen aber unentbehrlichen Beiträge sein.

Miteinander für Europa fühlt sich als „Handwerker geschwisterlicher Beziehungen“.
Es ist diese Art von Beziehung, die es im täglichen Prozess zwischen den Menschen des Kontinents zu flechten versucht.

Je zwei Jugendliche aus Westeuropa und aus Mittelosteuropa antworten auf die gleichen Fragen. Unterschiedliche Sensibilitäten und Ausdrucksweisen, andere Betonungen, tiefsinniges und unverblümtes Hinschauen, wie es den Jugendlichen eigen ist.
Steinchen eines bunten Mosaiks, das so gross ist wie der europäische Kontinent selbst. Aber beginnen wir mit ihnen und lassen uns so einführen in unsere gemeinsame Vorbereitung auf den Europatag am 9. Mai.

Über Europa wird viel gesagt. Eine der ausdrucksvollsten Beschreibungen ist von Papst Franziskus. Er sagt, Europa sei keine „Sache“, sondern ein „Prozess“. Europa „ist“ nicht, sondern „es wird gemacht“.

Miteinander für Europa findet sich in dieser Definition wieder, denn es fühlt sich als „Handwerker geschwisterlicher Beziehungen“. Tatsächlich sind es diese Beziehungen, die es im täglichen Prozess zwischen den Menschen des Kontinents zu flechten versucht.

In diesem Jahr gibt uns Jeff Fountain vom Schumann Centre for European Studies / YWAM , einer der Freunde von Miteinander für Europa, im Hinblick auf den 9. Mai den Rat: Wenn schon jedes Land seine nationale Identität feiert, warum nicht auch unsere Beziehungen und unsere Interdependenz?

Seine Einladung involviert uns. Hier geht es zu verschiedenen gemeinsamen Projekten, die er vorschlägt: www.may9.eu