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Das Europa der kleinen prophetischen Schritte

Das Europa der kleinen prophetischen Schritte

Wir haben es oft erlebt: Einheit in Europa ist keine Utopie und hängt nicht (nur) von Institutionen ab. Sie entsteht durch die Begegnung von Menschen: ohne Vorurteile, bereit den Reichtum, der in den anderen ist, zu entdecken, was – fast überraschend – dazu führt, dass man auf eine vertiefte Weise auch die eigene Identität wahrnimmt.

Das ist auch am vergangenen  3. Juni geschehen, als uns sechzehn Vertreter von Miteinander für Europa aus verschiedenen Bewegungen und Gemeinschaften unterschiedlicher  Kirchen (Schönstatt, Fokolar-Bewegung, Charismatische Erneuerung, Freie Christengemeinde, Kloster Wernberg) der Regionen Steiermark und Kärnten (Österreich)  in der Stadt Ljubljana (Slowenien) besuchten.

Als erste Etappe, am Morgen, drei Stunden Eintauchen in die Schönheit des Ortes: Silvester Gaberšcek, Kulturexperte, hat der Gruppe den schönsten Teil der Stadt gezeigt, das historische Zentrum von Ljubljana. Dann das Mittagessen mit einem typisch slowenischen Picknick, zu dem sich auch 15 Personen aus verschiedenen christlichen Bewegungen und Gemeinschaften Sloweniens dazugesellten. Es waren sehr schöne Momente, charakterisiert von einer Atmosphäre, wie es sie unter Schwestern und Brüdern gibt. Ja, es entstanden solche Beziehung wahrer Freundschaft, dass sich etwas von einem vereinigten Europa erspüren lies.

Danach fanden wir uns in einem Saal zusammen. Der Nachmittag begann mit typisch slowenischen Liedern. Der gegenseitigen Vorstellungsrunde folgte ein tiefer Austausch und ein Mit-teilen unserer jeweiligen Aufgaben und Einsätzen in verschiedenen Bereichen (wie zum Beispiel Aufnahme von Flüchtlingen, gemeinsame Aktivitäten mit Teens um Beziehungen unter Bürgern zu knüpfen, Referenden für Familie). Wir redeten über das, was wir schon gemeinsam tun, über unsere Zukunftsträume… und das alles bereichert mit  ausgewählten Gebeten und Liedern. Unsere Freunde aus Österreich haben ein auf Slowenisch gesungenes Gebet gelernt! In diesen gemeinsamen Stunden wurden wir alle gepackt vom Eifer und dem Feuer für den Dienst an der Einheit unseres Europas.

Um 18 Uhr haben wir uns verabschiedet, bereichert durch die neuen Bekanntschaften und entschlossen, uns bald wieder zu treffen. Erfreulicherweise wird das für einige schon im nächsten November in Prag der Fall sein.

Mariana und Pavel Snoj,  Koordinatoren für Miteinander für Europa in Slowenien

Der Stephansdom Wien im Zentrum Europas

Der Stephansdom Wien im Zentrum Europas

Ökumenisches Gebet für Europa. Am 9.11.2017 stand der Stephansdom im Zentrum Europas. 

Sichtbar, einladend, europäisch – so präsentierte sich heute Abend das „Ökumenische Gebet für Europa“ im Stephansdom in Wien.

Im Herzen der österreichischen Hauptstadt waren am Vorabend ihres jährlichen Kongresses Menschen der christlichen Netzwerkorganisation Miteinander für Europa und aus ganz Österreich zusammengekommen. Ihr Anliegen: Einheit und Versöhnung der verschiedenen Konfessionen und Kulturen sowie Solidarität und Integration in Europa.

Mit Christoph Kardinal Schönborn, der eine ökumenische Schar geistlicher Würdenträger anführte, versammelten sich Hunderte von Menschen unter dem  Lettner-Kreuz im Dom, Erinnerung an die Opfer der zwei Weltkriege. „Von uns wird heute nicht erwartet, dass wir in Europa herrschen, sondern dienen“, unterstrich der Kardinal in seiner Ansprache.

In starker Verbundenheit erklang dann das feierliche Gebet um ein Miteinander von Kulturen, Generationen und um den Frieden. “ „Das Gebet war ein vielsprachiges, sichtbares, europäisches Hoffnungszeichen“, sagte  ein  Teilnehmer des Abends. „Es gibt Mut für die Zukunft.“

Video Ökumenisches Gebet Stephansdom>

Beim anschließenden Empfang unterstrichen Landessuperintendent Thomas Hennefeld, Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), und Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, die christlichen Werte als Basis für ein geeintes Europa. „Wir brauchen jeden“, lud der Vertreter der EU die Anwesenden mit Nachdruck ein.

Nach dem 9.11. 1938 (Reichspogromnacht),  dem 9.11. 1989 (Fall der Berliner Mauer) wird der 9.11.2017, Tag des ökumenischen Gebets, vielleicht eine bedeutende Etappe auf dem Weg des Miteinander und ein Zeichen für Europa?

Beatriz Lauenroth;  Foto: Annemarie Baumgarten

Grußwort Thomas Hennefeld MfE Wien 9.11.2017 (195.5 KB, 54 downloads)
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555 Jahre!

555 Jahre!

„Verborgene Schätze“ in Wien

31.10.2017 = 555 Jahre! Ich verrate das Geheimnis: 500 Jahre = Luthers Reformation; 50 Jahre = so alt bin ich an diesem Tag geworden! 5 Jahre = so lange lebe ich in Österreich.

Als ich diesen sympathischen Zusammenfall  von Ereignissen feststellte, fragte ich mich: Wie kann ich meinen Geburtstag feiern und meine persönliche Geschichte mit jener der Ökumene in Beziehung bringen?

Ich bin Schweizerin, meine Mutter gehört der reformierten Kirche an, mein  Vater ist katholisch. Wir Kinder wurden in der reformierten Kirche getauft, aber dann haben wir unterschiedliche Wege eingeschlagen. Ich trat als Kind der Katholischen Kirche bei. Dieser lebensgeschichtliche Hintergrund erklärt wohl auch, warum die Leidenschaft für die Einheit der Kirche in mir so gross ist. Heute lebe ich in einer Gemeinschaft der Fokolarbewegung in Wien.

Bei einem Treffen  über geweihtes Leben im ökumenischen Lebenszentrum in Ottmaring (bei Augsburg) mit dem emeritierten lutherischen Bischof Herwig Sturm, durfte ich «Luther» mit Bildern, Worten und Tanz (von Beruf bin ich Tänzerin) vorstellen. Warum dies nicht an meiner Geburtstagsfeier wiederholen?

 

Mehr als 60 Gratulanten fanden sich am 29. Oktober „Am Spiegeln“, dem Begegnungszentrum der Fokolare in Wien, ein. Anstatt mir Geschenke zu bringen, haben sie meinem Wunsch entsprochen, für die Übersetzungskosten beim bevorstehenden europäischen Trägerkreis-Treffen von Miteinander für Europa, im selben Zentrum in Wien, einen Beitrag zu leisten.

Welche Freude dann, den gesammelten Betrag persönlich dem internationalen Komitee überreichen zu können!

Roswitha Oberfeld, Wien

Der Trägerkreis von Miteinander für Europa tagt in Wien

Der Trägerkreis von Miteinander für Europa tagt in Wien

2017 trifft sich der Trägerkreis des Netzwerkes zu seinem jährlichen Kongress (9.-11. November) in Wien, Tor zwischen Ost und West des europäischen Kontinents

Es werden ca. 120 Teilnehmer aus rund 20 west- und osteuropäischen Ländern und 40 Bewegungen erwartet, um sich vor allem über drei Themen auszutauschen:

  1. Welche Kultur entsteht aus der Geschichte des Miteinander für Europa?
  2. Worin besteht unser spezifischer Beitrag zu Europa?
  3. Dialog zwischen Ost und West: eine gegenseitige Bereicherung

Von England bis Russland, von Portugal bis Griechenland spannt sich das Netz der Menschen, die mit diesem Treffen die Gemeinschaft unter ihren Charismen erneuern wollen. Ihr gemeinsamer Auftrag: ein geeintes und vielfältiges Europa mit starker sozialer Bindekraft und kultureller Vielfalt aufzubauen.

Am Ankunftstag, dem 9. November 2017, findet im Stephansdom ein ökumenisches Gebet für Europa statt, zu dem jeder eingeladen ist, der sich den Frieden in Europa und in der Welt wünscht.

Gemeinsam mit Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien, mit Weihbischof em. Helmuth Krätzl, mit Bischofsvikar Ivan Petkin, bulgarisch-orthodoxe Kirche in Österreich, mit Chorepiskopos Emanuel Aydin, syrisch-orthodoxe Kirche in Österreich, mit Patriarchaldelegat P. Tiran Petrosyan, armenisch-apostolische Kirche, und mit Revd. Patrick Curran, Bischofsvikar der östlichen Diözese der Anglikanischen Kirche in Europa, werden die Anwesenden Nöte und Chancen unseres Kontinents vor Gott bringen. Das Gebetsanliegen ist aktueller denn je: Einheit in Vielfalt, Friede in Gerechtigkeit.

Ein Grußwort haben zugesagt: Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der Evangelisch-reformierten Kirche in Österreich und Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, sowie Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich.


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Herzlich Willkommen in Wien!

Herzlich Willkommen in Wien!

WILLKOMMEN, BENVENUTI, WELCOME, VITAJTE, BIENVENUE…

Der Trägerkreis von „Miteinander für Europa“ trifft sich kommenden November in Wien

Ein großes „Miteinander“ soll das Treffen werden – ein tiefes Miteinander, ein sichtbares Miteinander, ein einladendes Miteinander und ein fröhliches europäisches Miteinander.

Da haben wir im Wiener Koordinationsteam viel gegrübelt – nach Rücksprache mit dem Leitungskomitee organisieren wir jetzt den Start am 9. November mit einem ökumenischen Gebet im Stephansdom – mitten in Wien – im Blickpunkt der Öffentlichkeit – mit prominenter Beteiligung. Der Erzbischof von Wien, Kardinal Schönborn hat seine Teilnahme beim Gebet zugesagt, der Bürgermeister von Wien lädt im Anschluss zu einer Agape ein.

9. November Stephansdom – Du kommst doch!“ – jeder, der uns über den Weg läuft bekommt das sehr eindringlich zu hören.

Ob der Stephansdom voll wird? „Die Partitur wird im Himmel geschrieben“ sagt Chiara Lubich – darauf verlassen wir uns jetzt.

das Koordinierungsteam von MfE Wien


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Österreich: Gebet für Kärnten im Klagenfurter Landhaus

Österreich: Gebet für Kärnten im Klagenfurter Landhaus

Am Freitag, den 27. Januar 2017, fand im Grünen Saal des Kärntner Landhauses eine ungewöhnliche Veranstaltung statt: ein Gebet für Kärnten 

Eingeladen hat die Gruppe Miteinander für Europa, deren Anliegen es ist, ein christliches Europa zu stärken. Männer und Frauen verschiedener Gesellschaftsbereiche aus Politik, verschiedenen christlichen Kirchen, Kunst und Kultur beteten miteinander. Musikalisch wurde das Gebet vom Ehepaar Outi&Lee begleitet.

Wir hoffen auf positive Auswirkung auf das Haus“, so Landtagspräsident Reinhart Rohr in seinem Dank an die Veranstalter. Auch Stadträtin Ruth Feistritzer nahm in Stellvertretung der Bürgermeisterin am Gebetstreffen teil.

Die Initiative Miteinander für Europa besteht aus über 300 christlichen Bewegungen, Gemeinschaften und Missionswerken im europäischen Raum. „Wir suchen das Verbindende unter den Christen und in der Gesellschaft, setzen uns ein für ein JA zum Leben, zu Ehe und Familie, zur Schöpfung, zu Wirtschaft, Solidarität, Frieden und Verantwortung“, so Manfred und Fini Wieser, die Koordinatoren der Kärntner Gruppe.

In Österreich – Gemeinsam auf dem Weg der Versöhnung

In Österreich – Gemeinsam auf dem Weg der Versöhnung

Der Runde Tisch Österreich und unsere Gruppe Miteinander für Europa, die sich als Ökumene der Herzen verstehen, haben es sich zur Aufgabe gemacht als Geschwister im Glauben zu leben und Wege der Versöhnung zu suchen, wo immer es als Einzelne oder als Gemeinschaft möglich ist… 

Die Mitglieder setzen sich aus verschiedenen christlichen Kirchen, freien Gemeinden und Gemeinschaften zusammen. Spaltung schwächt den ganzen Leib Christi, während Vielfalt die Einheit stärkt und bereichert, das ist nicht nur unsere Erfahrung. Es geht uns nicht um eine von Menschen gemachte Uniformität sondern um eine von Gott inspirierte Einheit gemäß 1Kor12,4 es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.

Die Gedenkfahrt 2016 (16.-26.8.2016) führte an Orte mit besonderer Bedeutung in der Reformation, der Gegenreformation und der Geschichte der Täufer. Es wird versucht, den historischen Ereignissen nachzugehen und für das in der Vergangenheit von beiden Seiten verursachte Leid stellvertretend Buße zu tun und um Reinigung des Gedächtnisses zu beten, denn 500 Jahre Trennung sind genug. Auch in Deutschland haben Bischöfe aus beiden Kirchen zu einem Pilgerweg in Wittenberg eingeladen.

Nach Stationen in Graz und Murau führte die Reise nach Kärnten. Der Kurator des Museums Dr. Alexander-Hanisch-Wolfram begrüßte uns. Er gab uns zunächst einen Überblick über die evangelische Geschichte Kärntens zur Reformations- und Gegenreformationszeit. Anschließend stellte er uns auch die aktuelle Ausstellung zum Thema Migration vor. Die gemeinsame Gebetszeit im Toleranzbethaus bot die Gelegenheit, der Zeugen des Evangeliums zu gedenken und Gott für das Unrecht um Vergebung zu bitten. In Paternion besuchten wir anschließend die Pfarrkirche und das Schlossportal, wo wir interessante Einzelheiten aus der Zeit des Geheimprotestantismus erfuhren.

Tags darauf begann unsere gemeinsame Zeit mit einer Andacht in der evangelischen Pfarrkirche Arriach, begrüßt von Ortspfarrer Schmoly. Mit Grußworten von Bischof Dr. Bünker und Generalvikar Dr. Guggenberger, Gedanken zum Weg des Buches vom Historiker Dr. Alexander Hanisch-Wolfram und einem Gebet um Einheit. Danach ging es zu Fuß auf dem Schmugglerweg, diesmal als Weg der Versöhnung zum Bauernhof Walcher, wo es eine Zeit des Gebetes und leibliche Stärkung gab. Dann führte uns der Weg weiter bis nach Afritz. Unsere Schlussandacht feierten wir mit Pfarrer Guttner und Superintendent Sauer in Feld am See.

Reformationsgedenken im Zeitalter der Ökumene ist die Gelegenheit, die Gemeinschaft zu vertiefen und die Notwendigkeit neuer Evangelisierung voran zu bringen. In Joh, 17,Verse 20 und 21 betet Jesus: Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Jesus zeigt so auf, dass die Einheit wesentlich ist, wenn der Leib Christi ein glaubhaftes Zeugnis geben möchte. Joh 13.35 Denn daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. In unserer Zeit werden die Spaltungen des Leibes Christi als einer der Hauptgründe genannt, warum Zweifel gegenüber Jesus und seiner Botschaft bestehen. Dieses Gebet Jesu möge uns allen Auftrag sein. Und mit den Worten des Paulus im Eph 4,3-6 möchte ich uns zusprechen: bemühen wir uns, die Einheit des Geistes zu wahren.

Die Gruppe des Runden Tisches setzte am Sonntag nach dem Gottesdienst ihre Gedächtnisreise fort. Die nächsten Ziele sind Schwarzach St. Veit, Bad Goisern, Altmünster, Schloss Klaus, Steyr (Verfolgung der Waldenser), Niedersulz, Täufergedenkstätte Falkenstein bis nach Wien. Die Reise fand anlässlich 500 Jahre Reformationsgedenken als Weg der Versöhnung statt.

Manfred und Josefine Wieser

Weitere Berichte sind unter www.reformations-gedenkfahrt-2016.christen.at zu finden.

Wir Tiroler kommen nach München – wer fährt mit?

Wir Tiroler kommen nach München – wer fährt mit?

Ein Bus, der am 2. Juli zur Kundgebung nach München anreist, hat noch Plätze frei –  von Innsbruck nach München!

Der Reisepreis beträgt pro Person zwischen 15 € und ca.25 € (je nach Zusteigeort).

Anmeldung und Infos unter stephan.schmitt@cvjm-tirol.at

Hinfahrt:

10.00 Uhr Abfahrt Innsbruck Bahnhof
11.00 Uhr Abfahrt Kufstein Bahnhof
11.30 Uhr Abfahrt Rosenheim Bahnhof
12.30 Uhr Ankunft München (nahe Karlsplatz)

Rückfahrt:

22.15 Abfahrt München (nahe Karlsplatz)
23.15 Ankunft Rosenheim Bahnhof
23.45 Ankunft Kufstein Bahnhof
00.45 Ankunft Innsbruck Bahnhof

Schönen Gruß aus Tirol… und bis bald in München!

WARUM habt ihr Angst?

WARUM habt ihr Angst?

„Hoffnung von Christen für Europa“ lautet der Untertitel des Begegnungsabendes im Festsaal des CVJM in Wien, am 11. Februar 2016

Klavier und Saxophon: die Musik hat gleich spüren lassen, hier sind Schwung und Können am Werk. Der Gastgeber, CVJM Sekretär Sascha Becker, hat in seiner Begrüßung vom Geist der großen Treffen in Stuttgart 2004 und 2007 erzählt und für München geworben.

„Warum habt ihr Angst?“ (Mt 8,26) – Jesu Frage an seine Jünger ist Thema dieses Abends; das Schiff Europa im Sturm von Verzagtheit und Resignation.

Der Untertitel ist die Herausforderung, der sich Miteinander für Europa stellen möchte: „Hoffnung von Christen für Europa“. Davon hat Pastor Eduard Griesfelder gesprochen in seinem Bericht über den ‚Weg der Versöhnung – Runder Tisch Österreich‘. Freikirchen und freie Gemeinden aus sehr unterschiedlichen Traditionen finden dort zusammen und erlangen damit sogar die staatliche Anerkennung in Österreich.

Ein ungeschminktes Bild der Versäumnisse der Politik angesichts der absehbaren Fluchtbewegungen gab MEP Heinz K. Becker. Als Sicherheitssprecher seiner Fraktion im EU- Parlament hat er Verständnis für die Ängste vieler Menschen, er spürt aber auch, dass die christlichen Werte Hilfsbereitschaft und Solidarität wieder mehr geschätzt werden. Wie das konkret aussehen kann berichten die Vizebürgermeisterin, eine engagierte Mitarbeiterin und ein Flüchtling aus Eichgraben – „Politik und Zivilgesellschaft ziehen an einem Strang“.

Worte der Hoffnung werden von den Teilnehmern aufgeschrieben und verlesen und zum Abschluss bringt ein Gebet die Nöte und Hoffnungen vor Gott und dankt für das spürbare und ermutigende Miteinander.

Herwig Sturm  –  Koordinationsteam ‚Miteinander für Europa – Wien und Österreich‘

Video Interview mit MEP Heinz K. Becker, 11.2.2016: www.youtube.com/watch?v=ctVGYWMb5-A 

2016-02-11 MfE Einladung (219.0 KB)
Miteinander für Europa: Ein Kongress für christliche Werte

Miteinander für Europa: Ein Kongress für christliche Werte

Der internationale ökumenische Kongress von „Miteinander für Europa“, verbunden mit einer öffentlichen Kundgebung, findet vom 30. Juni bis 2. Juli in München statt. Bischof i.R. Herwig Sturm (Evangelische Kirche A.B.) und Chiarina Marent (Fokolar-Gemeinschaft) gehören der österrichischen Koordinationsgruppe dieser europaweiten Initiative an. Sie geben einen Ausblick auf die kommende Großveranstaltung in München und vermitteln einen Einblick in die Anliegen von „Miteinander für Europa“ auf geistlicher und politischer Ebene.

27. April 2016

https://www.youtube.com/watch?v=AvOUYsS4lU8&feature=em-upload_owner

Willkommen bei Miteinander für Europa – Österreich

Willkommen bei Miteinander für Europa – Österreich

Wir erleben in unseren Kirchen und Gemeinschaften, dass Einheit in Verschiedenheit möglich ist. Mit diesen Erfahrungen wollen wir auch in die Gesellschaft hineinwirken, um Trennungen und Vorurteile zu überwinden. Versöhnung ist unsere Hoffnung und unser Weg.

Wir, das Netzwerk Miteinander für Europa, laden ein zu Begegnung und Gesprächen mit Heinz Karl BECKER, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, mit „Weg der Versöhnung“, Bürgermeister und Flüchtlinge aus NÖ.

Donnerstag, 11. Februar 2016, 19:00 bis 21:00 Uhr im Festsaal des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen), Kenyongasse 15, 1070 Wien

PROGRAMM 

Begrüßung
Gespräche
Runder Tisch Österreich – "Weg der Versöhnung" – Pastor Eduard Griesfelder
"Europa – Kontinent der Hoffnung" - BECKER Heinz Karl, MEP
"Europa konkret" – Bürgermeister und Flüchtlinge aus NÖ
"Was macht mir Hoffnung" – Plenum

"Gebet für Europa"
 Musik Trio: Klavier, Saxophon, Cello Agape

Weitere Infos unter https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/14431715/informationenueber/miteinanderfuereuropa