Die Freude sich MITEINANDER zu engagieren

Die Freude sich MITEINANDER zu engagieren

Setzen wir unseren Erfahrungsaustausch mit unseren „Freunden“ fort, diesmal mit einigen kurzen Flash aus verschiedenen Ländern.

Aus Ungarn berichten  sie uns von einer detaillierten Arbeit, die sich in einem „Miteinander“ von einigen Vereinigungen (Gemeinschaft der Sozialschwestern, der Fokolar-Bewegung, einer Gruppe Jesuiten, Mitglieder von Sant’Egidio und anderen) zugunsten der Flüchtlinge abwickelt. In der Zusammenarbeit entdecken wir erstaunt, wie die Möglichkeiten des einen wie ein Mosaikstein  genau zum anderen passt und  wie wir so den Menschen  nicht nur helfen  beim Beschaffen von Nahrung, Kleidern, geeigneter Unterkunft, einem Arbeitsplatz, oder einer Sprachschule, sondern in ihnen auch eine Hoffnung erwecken, mit der sie enorme Leiden überwinden können.  (ja, sogar einem Selbstmord entgehen können). Die Liebe lässt uns verstehen, wo wir geeignete Beziehungen schaffen können zwischen Jugendlichen und Familien der neuen Heimat sowie auch mit gleichen Staatsangehörigen, um das Einleben in  eine neue Kultur zu erleichtern. Im gegenseitigen Respekt  verschiedener Religionen versucht man z. B. den Christen die Möglichkeit zu geben an einer eucharistischen Feier teilzunehmen, wo man ihre Sprache spricht. Jedes Mal erfahren wir die Gegenseitigkeit: alle haben etwas zu „geben”! Einige Flüchtlinge z.B. haben schon seit einiger Zeit begonnen den neu Angekommenen zu helfen und auch Kontakte aufrecht zu erhalten mit denjenigen, die  anderswo eine Heimat gefunden haben.

Marija Beloŝević, Vizepräsidentin der IKUE (Internationale Katholische Esperanto-Vereinigung) teilt uns mit, wie sie durch Zeitschriften, Berichte, dem Esperanto-Programm des Radio Vatikans und über Facebook eine enorme Sensibilisierung und eine Möglichkeit gefunden hat, das Ereignis von München 2016 bekannt zu machen. Darüber hinaus verbreitete die IKUE auf Esperanto die Texte der Video-Botschaften von Papst Franziskus und Patriarch Bartolomeo sowie der Abschlussbotschaft der Kundgebung in München. Immer wieder wurde über diese Initiative in den  verschiedenen Versammlungen gesprochen, von denen zwei Mitte und Ende Juli in Nitra (Slowakei) abgehalten wurden, im September in Vranov bei Brno (Tschechien) und bei verschiedenen Gelegenheiten in Kroatien.

Darüber hinaus, hatten sich im November in Pazin/Pisino (Istrien) 50 Personen aus 10 verschiedenen Vereinigungen versammelt, um sich zu überlegen, wie man das Ereignis von München 2016 fortsetzen könnte. In Zagreb (Kroatien) sind weitere Tagungen vorgesehen.

 

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