Unter „Verwandten“ in Assisi

Unter „Verwandten“ in Assisi

Miteinander für Europa zu Gast beim Verband „Städte für Geschwisterlichkeit“ (Associazione Città per la Fraternità)

Man sagt, dass Europa geeint wird, wenn man seine Städte verbindet. Aber gibt es ein universales „Bindemittel“, das ein solches Netz zusammen und am Leben erhalten kann?

Miteinander für Europa ist ein M i t e i n a n d e r  von Christen für eine umfassende Geschwisterlichkeit, mit einem sozialen und in weitesten Sinne politischen Engagement zum Wohle unseres Kontinents.

Der Verband Städte für Geschwisterlichkeit ist ein Organismus, der – nicht nur in Italien – dazu beitragen möchte, im politischen Leben das Prinzip der Geschwisterlichkeit zu fördern. Also sind wir „Verwandte“!

In der Stadt des Franz von Assisi haben sich am 22. Juni 2017 die Verantwortlichen des Verbandes Städte für Geschwisterlichkeit getroffen, darunter die Vertretungen von verschiedenen Städten Italiens. Nach einem ersten Kontakt, am 17. Februar 2017 in Rom, anlässlich der Verleihung des Preises „Chiara Lubich für die Geschwisterlichkeit“ an die Gemeinde Assisi (siehe dazu auch die internationalen Nachrichten auf dieser Website), ist nun auch Miteinander für Europa zum Treffen in Assisi eingeladen worden. Der Wunsch des Verbandes ist es, eine fruchtbringende Synergie zu entwickeln im Blick auf ein immer  größeres Gemeinwohl.

„Unser Modus vivendi muss die Geschwisterlichkeit sein“ – unterstrich die Vizepräsidentin, Donatella Tesei und brachte einige konkrete Beispiele von Zusammenarbeit zwischen Städten Zentralitaliens. Die Berichte und Zeugnisse vom Wirken von Miteinander für Europa in verschiedenen Städten Europas schienen wie ein Echo auf diese Worte.

Geschwisterlichkeit ist also das wahre, mögliche „Bindemittel“, das Synergien zwischen den verschiedenen Verwaltern der Städte für Geschwisterlichkeit und den Bewegungen und Gemeinschaften von Miteinander für Europa hervorbringt. Angesichts der vielen Herausforderungen in unseren Städten, können sie so gemeinsam ihren geistlichen und kulturellen Beitrag leisten.

Ilona Tóth und Ada Maria Guazzo

 

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