Insieme per l-Europa

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Miteinander auf dem Weg

Zeichen der Hoffnung

Miteinandertreffen2009

7. November 2009 in Würzburg

www.Miteinander wie sonst.org

„Europa braucht Orte der Hoffnung, der Wahrheit und der Barmherzigkeit“ formulierte Markus Müller (Chrischona) beim Kongress „Miteinander auf dem Weg“ 2007 in Stuttgart sehr treffend. Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen sind solche Orte. „Es ist wichtig, dass sich diese Orte der Hoffnung in Europa verbinden und so zu Hoffnungsereignissen für unseren Kontinent werden“, ergänzte Kardinal Miloslav Vlk aus Prag.


Deshalb laden wir recht herzlich zu einer Begegnung nach Würzburg ein. Miteinander auf dem Weg – Zeichen der Hoffnung für Europa: so haben wir diesen Tag überschrieben.
Am 7. November möchten wir dort zeigen, wie und wo unser gemeinsames Zeugnis Hoffnungszeichen setzt für die Politik, die Gesellschaft und die Kirchen in unserem Land. Marco Impalazzo, der Präsident von Sant’Egidio, sowie weitere Freunde aus dem europäischen Leitungskomitee werden zudem ihre Impulse und Erfahrungen einbringen. Darüber hinaus soll – zum Beispiel in den Foren – sichtbar werden, was unter uns bereits lebt.

Programm

10.00 – 11.50 UhrPlenum im Dom zu Würzburg

  • - Begrüßung und Eröffnung des Tages (Birgit Schindler, Vineyard Aachen und
  • Herbert Lauenroth, Fokolar-Bewegung Ottmaring
  • - Geistlicher Impuls „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott
  • möglich“ (Gerhard Proß, CVJM Esslingen)
  • - Lieder und Gebete mit der Gemeinschaft Immanuel Ravensburg
  • - Referat „Miteinander auf dem Weg: Zeichen der Hoffnung für Europa“
  • (Marco Impagliazzo, Präsident der Gemeinschaft Sant‘Egidio Rom)
  • - Zeichen der Hoffnung: Reaktionen und Statements
  • - Grußworte der kirchlichen Vertreter



12.00 – 13.15 Uhr Mittagspause

  • Essen in der Mensa der Universität


13.30 – 15.00 Uhr Foren thematische Arbeitsgruppen an verschiedenen Orten

14.45 – 15.15 Uhr Stehkaffee unter anderem im CVJM-Haus, bei Sant’Egidio

15.30 – 17.00 UhrPlenum im Dom

  • - Zeichen der Hoffnung – Begründete Hoffnung (CVJM München) sowie
  • Ergebnisse aus einigen Foren
  • - Impulse der Gäste aus dem Ausland und einiger Freunde des
  • „Miteinander“-Prozesses
  • - Ausblick und Einladung zum ÖKT München 2010
  • (Sr. Anna Maria aus der Wiesche, Christusbruderschaft Selbitz)
  • - Wort auf den Weg (Landesbischof Jürgen Johannesdotter)
  • - Lieder und Gebete

Änderungen vorbehalten.

Miteinander auf dem Weg

Zeichen der Hoffnung

Samstag 7. November, 13.30 bis 15.00 Uhr, Würzburg

Die Foren

In der Abschlussbotschaft der Begegnung „Miteinander für Europa“ in Stuttgart 2007 haben wir uns zu einem siebenfachen „Ja“ verpflichtet. Daran orientiert sich das Angebot der Foren.. Das Thema des siebten „Ja“, die gesellschaftliche Verantwortung, teilt sich in zwei Foren, das neunte kommt aus aktuellem Anlass hinzu: 20 Jahre Wiedervereinigung Deutschlands.
Trotz der der Nöte der Erde und der Gesellschaft gilt es, im Sinne Jesu zu reagieren, der sagt: „Selig sind die Sanftmütigen.“ Sinn der Foren ist es, uns über all das auszutauschen, was wir im Licht dieses siebenfachen „Ja“ wahrnehmen bzw. schon miteinander gelebt haben. Es geht also nicht um Ideen und bloße Absichtserklärungen, sondern um beispielgebende, gelebte Ansätze. Wie hat sich die Botschaft von Stuttgart 2007 konkretisiert und mit Leben gefüllt? Welche Hoffnungen können die Menschen unserer Zeit mit diesem mehrstimmigen Ja verbinden?
In der Vorbereitung und bei der Veranstaltung gilt es, einander wahrzunehmen, das Charisma der anderen Gemeinschaft zu entdecken und gelebte Erfahrungen zusammenzutragen. Wir wollen Jesus in unserer Mitte Raum geben und seine Gegenwart erfahren. Nur so können wir miteinander Zukunft gestalten.

1 Ja zum Leben

Wir verpflichten uns, die unverletzliche Würde der menschlichen Person in allen
Phasen ihrer Entwicklung, von der Empfängnis bis zum natürlichen Lebensende zu schützen.

Koordination: Edith Wenger, Teen Challenge, Stuttgart.
Mit dabei: CVJM Stuttgart; Eser 21, Augsburg; Fokolar-Bewegung Berlin, Heidelberg und Solingen; Franziskanerinnen Kloster Sießen; Marburger Kreis; Offener Abend Stuttgart.

Das Ja zum Leben lässt uns– sehr persönlich – fragen: Wodurch wurde das Nein zum Leben in der eigenen Biographie in ein Ja verwandelt? Welche Auswirkung hatte es auf die persönliche Umgebung, die Familie, den Freundeskreis und die Gesellschaft? Ja zum Leben verbreitet Licht und Wärme.

2 Ja zu Ehe und Familie

Sie sind Grundlage für eine solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft.

Koordination: Pfr. Dieter u. Susanne Endres, Family Life Mission.
Mit dabei: Christliches Lebenszentrum Langenburg; CVJM München; Fokolar-Bewegung, Ottmaring und Solingen; Gemeinschaft Immanuel, Ravensburg; Jugend mit einer Mission; Marburger Kreis, Würzburg; Schönstatt-Bewegung; Team F; Tertiärgemeinschaft der Christusbruderschaft Selbitz; Wörnersberger Anker.

Die Ehe-Initiativen aus den geistlichen Bewegungen treffen sich seit 2004. Wir wollen von unserem gemeinsamen Weg berichten. Ehepaare werden erzählen, wie sich das Ja zu Ehe und Familie in ihrem persönlichen Leben immer wieder neu ereignet und auswirkt.

 

3 Ja zur Schöpfung

Wir treten für den Schutz von Natur und Umwelt ein. Wir haben sie als Gaben Gottes empfangen und wollen sie für die kommenden Generationen erhalten.

Koordination: Dr. Hans-Hermann Böhm, Stuttgart.
Mit dabei: Christusbruderschaft Selbitz und Tertiärgemeinschaft; Ev. Michaels-bruderschaft; Fokolar-Bewegung; Siegfried Großmann, Seesen, VEF Vereinigung Evangelischer Freikirchen; Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring.

Es ist uns wichtig, dass der Schöpfer geehrt wird und wir also lernen, die Schönheit der Schöpfung zu sehen. Erst diese Sicht befähigt uns, die ethischen Implikationen und die Herausforderung konkreten Handelns in der gebotenen Gründlichkeit zu erörtern.

4 Ja zur Wirtschaft

Wir sagen Ja zu einer Wirtschaft, die sich an den Bedürfnissen des Einzelnen und der Menschheit als Ganzer ausrichtet.

Koordination: Thomas Hamm, Fokolar-Bewegung Ottmaring
Mit dabei: CVJM Stuttgart; Prof. Dr. Klaus Henning, Aachen, Gemeinschaft Immanuel; Jesus-Bruderschaft, Gnadenthal; Karl Schock, Unternehmer, Schorndorf; Schönstatt-Bewe-gung; Tertiärgemeinschaft der Christusbruderschaft Selbitz.

Angesichts einer weltweiten Krise und der damit verbundenen Ängste und Sorgen geben wir unseren Beitrag für eine Wirtschaft, die sich an den Bedürfnissen des je Einzelnen und der Menschheit als Ganzem orientiert. Wir wollen an konkreten Beispielen aufzeigen, wie wir als Einzelne und gemeinsam hierfür unseren Beitrag geben.

5 Ja zur Solidarität mit Armen und sozial benachteiligten Menschen

in der Nähe und in der Ferne. Sie sind unsere Geschwister.

Koordination: Axel Wendt, FCJG Lüdenscheid.
Mit dabei: Christusbruderschaft, Selbitz; Gemeinschaft Sant’Egidio, Würzburg; Jesus Freaks, Nehemia-Initiative, Karlsruhe.

Die Armen dürfen nicht ausgegrenzt oder als Randgruppe betrachtet werden. Vielmehr gilt ihnen die besondere Wertschätzung und Freundschaft im Geist der Geschwisterlichkeit, von der im Evangelium die Rede ist und den das Miteinander der Gemeinschaften bezeugt. Wie können wir ihnen unsere Nähe und Solidarität zeigen? Was lässt sich von ihnen lernen? Wie können wir dazu beitragen, dass sie sich ihrer Würde bewusst werden und als unverzichtbaren Bestandteil der christlichen Gemeinde und der Gesellschaft begreifen?

6 Ja zum Frieden

Wir setzen uns in Konfliktsituationen für Verständigung, Versöhnung und Dialog ein. Ohne Frieden hat die Welt keine Zukunft.

Koordination: P. Matthias Leineweber, Gemeinschaft Sant’Egidio, Würzburg.
Mit dabei: Geistliche Gemeinde-Erneuerung; Zentrum für Erneuerung – Maranata, Bonn.

Im Forum wird durch unterschiedliche Zeugnisse die Vielfältigkeit der Friedensarbeit in christlichen Bewegungen vorgestellt. Es geht dabei um praktische Erfahrung von Versöhnung und Mediation im persönlichen Umgang sowie zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Kulturen, Ethnien, Religionen und Völkern. Dadurch soll deutlicher werden, wie wir uns wirkungsvoll als Christen - auch mit einfachen Mitteln des Gebetes, der Freundschaft und des Dialogs – dort für den Frieden einsetzen können, wo Trennungen und Konflikte herrschen.

7 Ja zur Verantwortung für unsere Gesellschaft – Schulen

Wir arbeiten dafür, dass Städte und Gemeinwesen … zu einem solidarischen Miteinander der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Prägung finden.

Koordination: Alf Frankenberger, CVJM München
Mit dabei: CVJM Würzburg; Fokolar-Bewegung; FÜR-Projekt, Hurlach und Altensteig; Schönstatt-Bewegung.

Wo sind wir mit Schülern und Jugendlichen unterwegs, um sie für Fragen der Gewaltprävention zu sensibilisieren? Wie wirken wir in die Schulen hinein? Die Gesellschaftsverantwortung fängt hier an. Wir wollen unsere Erfahrungen vermitteln: Erziehung zur Beziehung.

 

8 Ja zur Verantwortung für unsere Gesellschaft – allgemein

Wir arbeiten dafür, dass Städte und Gemeinwesen … zu einem solidarischen Miteinander der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Prägung finden.

Koordination: Volker Klein, AG der CVJM, Kassel.
Mit dabei: Cursillo Arbeitsgemeinschaft, Augsburg; Fokolar-Bewegung, Solingen; Gemeinschaft Immanuel Ravensburg; Gemeinschaft Sant’Egidio, Würzburg; Hauskirche Fiat Verbum, Markt Heidenfeld; Miteinander für Berlin; Nehemia-Initiative, Karlsruhe; Offensive Junger Christen, Reichelsheim; Schönstatt-Bewegung.

Wir sind als Christen Salz der Erde und Licht der Welt – Gott erwartet von uns einen Beitrag in der Gesellschaft. Was sind Voraussetzungen und Grundprinzipien bei der Übernahme dieser Verantwortung? Wie kann dies für unsere Gemeinschaften gerade auch im Miteinander konkret aussehen?

9 Miteinander von Ost und West

Diese Forum kommt aus aktuellem Anlass hinzu: 20 Jahre Wiedervereinigung Deutschlands.

Koordination: Walter Kriechbaum, CVJM München.
Mit dabei: Christusbruderschaft Selbitz; Treffen von Verantwortlichen; Fokolar-Bewegung, Ottmaring, Zwochau bei Leipzig und Polen; Jesus-Gemeinde Soland; Julius-Schniewind-Haus, Schönebeck; Volksmissionskreis Sachsen

Mit unserem Miteinander der geistlichen Bewegungen wollen wir zur wachsenden Einheit von Ost und West beitragen. Wir lernen, einfühlsam zu sprechen sowie die Geschichte von Menschen und Völkern tiefer zu verstehen. Unser Miteinander soll dazu dienen, das Evangelium weiterzusagen.

Wichtige Informationen

Zentraler Veranstaltungort

Dom, Domstraße, 97070 Würzburg

Viele Wege führen zum Dom:

vom Bahnhof mit den Linien 3 und 5 bis Haltestelle Dom, oder in ca. 15 Min zu Fuß (ca. 1km) über die Kaiserstraße entlang (gegenüber vom Bahnhof am C&A vorbei ) den Straßenbahnschienen folgen bis zum Barbarossaplatz. Dort rechts die Juliuspromenade bis zum Dominikanerplatz / Schönbornstraße, nach links einbiegen (den Schienen folgen) und bis zum Dom ca. 400 Meter laufen.
• vom Parkplatz der Residenz in die Hofstraße gehen. Nach ca. 400 Meter steht der Dom dann links.
• vom kostenlosen Parkplatz an der Talavera (bei der Friedensbrücke; gegenüber vom Kraftwerk): Mit Linie 4 bis Dom; oder in ca. 20 Min zu Fuß (ca. 1,4 km) am Main entlang bis zur „alten Mainbrücke“ und von dort die Domstraße hoch bis zum Dom.

Kosten:

Um die Kosten für Programmgestaltung, Technik u.ä. zu decken, bitten wir um einen Tagesbeitrag von 25,00 Euro pro Person (ohne Mittagessen 20,00 Euro). Die Mensa der Universität bietet allen Teilnehmenden von „Miteinander auf dem Weg“ ein Menü incl. Getränk. Zur Auswahl stehen zwei Varianten, davon ein vegetarisches Gericht. Falls Sie das Mittagessen für 5 Euro nicht mit anmelden wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrer Anmeldung entsprechend.

Veranstalter:

„Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften“

Kontakt:

Informationsbüro CVJM Esslingen
Marianne Clauß Kiesstraße 3 - 5 73728 Esslingen Tel. 0711-39696515 E-mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Büro Miteinander für Europa
Hainbuchenstraße 1a 86316 Friedberg Tel. 0821 - 607920 E-mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it



Ganz herzlich lädt das Koordinationsteam im Namen der beteiligten Gemeinschaften und Bewegungen zu diesem Treffen in Würzburg ein:
Gerhard Proß – CVJM Esslingen * Sr. Anna-Maria aus der Wiesche – Christusbruder-schaft Selbitz * Marianne Clauß – CVJM Esslingen * Gudrun Griesmayr – Fokolar-Bewegung * Siegfried Großmann – Vereinigung evangelischer Freikirchen * Otto Haußecker – Tertiärgemeinschaft der Christusbruderschaft Selbitz * Anneliese Kraatz - Cursillo * Walter Kriechbaum – CVJM München * Herbert Lauenroth – Fokolar-Bewegung * Matthias Leineweber – Gemeinschaft Sant’Egidio * P. Lothar Penners – Schönstatt-Bewegung * Thomas Römer – CVJM München * Birgit Schindler – Vineyard Aachen * Renata Simon – Fokolar-Bewegung * Martin Steinbereithner – Schwert des Geistes

 

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