
8. Mai 2004
Hanns-Martin-Schleyer-Halle
Mercedesstraße 69
70372 Stuttgart
10.00 - 17.30 Uhr
Eine geschichtliche Weichenstellung
Die Veranstaltung Miteinander für Europa ist eingebettet in den aktuellen historischen Prozess der europäischen Einigung, der vor gut 50 Jahren nach Jahrhunderten blutiger Auseinandersetzungen begann.
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Diese erste europäische Veranstaltung von christlichen Bewegungen und Gemeinschaften findet am 8. Mai 2004 statt. Es ist
der Vorabend des Europatages, wenige Tage nach der Aufnahme von zehn weiteren Staaten in die Europäische Union. Gleichzeitig gibt sich dieses Europa seine Verfassung, in der es die Grundwerte beschreibt - im Respekt vor der Identität, Sprache, Kultur und Tradition der einzelnen Staaten - und festlegt, dass es "auf Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt hinwirken will".1) Dies ist eine Herausforderung für alle gesellschaftlichen und religiösen Kräfte. 1) Präambel im Entwurf der Verfassung für Europa |
Alcide de Gasperi, Konrad Adenauer, Robert Schuman |
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Die christlichen Bewegungen und Gemeinschaften wollen einen Beitrag geben, damit Europa zu einer Familie geeinter Völker wird. |
Der Beitrag christlicher Bewegungen und Gemeinschaften
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Wie schon häufig in kritischen Momenten der Geschichte Europas, haben sich auch in unserer Zeit geistliche Aufbrüche ereignet - aus dem gelebten Evangelium heraus -, die Auswirkungen haben auf die Gesellschaft. Durch die wachsende Gemeinschaft unter ihnen entsteht ein Netzwerk geschwisterlicher Beziehungen zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen ganz Europas. Zu ihnen gehören evangelische, katholische, orthodoxe, reformierte und anglikanische Christen. Einige sind vor Ort tätig, andere weltweit. Sie engagieren sich sowohl für die Belange der Familie und der Jugend als auch der Randgruppen. Sie setzen sich ein in den Bereichen Erziehung, Medien, Wirtschaft, Umwelt, Politik, Kunst und Kultur. Gemeinsam mit allen, die sich der Sache Europas verpflichtet fühlen, wollen sie sich mit ihren Gaben einbringen. Miteinander für Europa macht in Ansätzen eine bereits bestehende Einheit Europas in seiner Vielfalt sichtbar, aus der Impulse für das gesellschaftliche, politische und kulturelle Leben hervorgehen. Es soll dazu beitragen, dem Prozess der Integration "eine Seele" zu geben, damit Europa zur "Familie" geeinter Völker und versöhnter Nationen werde, die sich ihrerseits dem Aufbau und der Einheit der gesamten Menschheitsfamilie verpflichtet weiß. Zum Programm Es sprechen Gründer und Verantwortliche von christlichen Bewegungen und Gemeinschaften sowie Persönlichkeiten aus
Politik und Kirche. | ![]() |
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Mit einem Klick auf die Grafik können Sie die Broschüre zum 8. Mai 2004 als pdf-Dokument öffnen und auf Ihren PC herunterladen. (529 KB) |