Miteinander für Europa 2007

Miteinander für Europa“ ist eine Veranstaltung christlicher Bewegungen und Gemeinschaften1, die untereinander ein Bündnis der gegenseitigen Liebe im Sinne des Evangeliums geschlossen haben, um sich miteinander für ein Europa des Friedens, der Versöhnung, der Gerechtigkeit und der Einheit einzusetzen: für ein „geschwisterliches“ Europa.

Die erste Veranstaltung „Miteinander für Europa“ fand am 8. Mai 2004 statt, wenige Tage nach der Aufnahme von 10 weiteren Staaten in die Europäische Union. Mehr als 9000 Teilnehmer aus ganz Europa und mehr als 170 Bewegungen waren in die Hanns-Martin- Schleyer-Halle nach Stuttgart gekommen. Etwa 100.000 Menschen haben die Veranstaltung über Satellit in mehr als 100 Parallelveranstaltungen zeitgleich erlebt. Von Stuttgart ging ein Impuls aus, der zu ähnlicher Zusammenarbeit unter verschiedensten Bewegungen in anderen Kontinenten geführt hat. So kam es am 19. Juni 2004 zu „Miteinander für Venezuela“ oder am 11. September 2005 zu „Miteinander für Mittelamerika“. Nach dem Ereignis von Stuttgart kam es europaweit zu vielen ähnlichen Veranstaltungen, wo die Bewegungen wie am 8. Mai 2004 das Bündnis der gegenseitigen Liebe geschlossen haben, um sich miteinander zum Wohl der Menschen unseres Kontinents einzusetzen.

Die Bewegungen erfahren in ihrer Zusammenarbeit, dass die Verschiedenheit in einem versöhnten Miteinander Reichtum bedeutet und Solidarität, Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Mut zur Gestaltung der Zukunft hervorbringt. Dieses Miteinander macht aus den Vielen „eins“ und ermöglicht gleichzeitig, dass sich die Vielen in ihrer Eigenart entfalten. Diese Erfahrung und ihre Auswirkungen in der Familie, in der Stadt, im Land und in Europa soll nun in der nächsten Großveranstaltung „Miteinander für Europa“ am 12. Mai 2007 vorgestellt werden.

Die über den ganzen Kontinent verbreiteten Bewegungen lassen bereits ein geeintes Europa erahnen. Sie haben sich miteinander auf den angstfreien Weg der Solidarität begeben, arbeiten auf grenzüberschreitende Weise zusammen und verbinden so Menschen verschiedener Nationen, Kulturen, Sprachen, soziale Gruppen und Generationen. Dabei setzen sie auf die schöpferischen Kräfte vieler Jugendlicher, ihren Gestaltungswillen und ihr Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft.

Aus ihrem Miteinander können Impulse für das gesellschaftliche, politische und kulturelle Leben kommen. Verantwortliche der Kirchen sehen darin eine weitere „ökumenische Ebene“, die den Beziehungen unter den Kirchen eine neue Dynamik geben kann.

 

Um einen Eindruck zu gewinnen, was bei der ersten Veranstaltung „Miteinander für Europa“ am 8. Mai 2004 in Stuttgart geschehen ist, können Sie sich hier ein 11minütiges Video ansehen.
(Bitte Lautsprecher einschalten!)

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1 An Stelle von „christliche Bewegungen und Gemeinschaften“ wird im Folgenden nur noch von „Bewegungen“ gesprochen.


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