{"id":330496,"date":"2015-01-16T12:28:14","date_gmt":"2015-01-16T11:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/webdev.flars.net\/in-loppiano-auf-dem-weg-zu-einer-wirtschaft-des-gemeinwohls\/"},"modified":"2015-01-16T12:28:14","modified_gmt":"2015-01-16T11:28:14","slug":"in-loppiano-auf-dem-weg-zu-einer-wirtschaft-des-gemeinwohls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.together4europe.org\/de\/in-loppiano-auf-dem-weg-zu-einer-wirtschaft-des-gemeinwohls\/","title":{"rendered":"IN LOPPIANO: AUF DEM WEG ZU EINER WIRTSCHAFT DES GEMEINWOHLS"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In Loppiano \u2013 Incisa Val d\u2019Arno (bei Florenz) hat vom 6.-8. M\u00e4rz 2015 der angek\u00fcndigte Kongress \u201cVision einer gerechten Wirtschaft, Frucht der Charismen\u201d stattgefunden, der sich als Beitrag verstand, Europa der Finanzen und M\u00e4rkte eine Seele zu geben. Die etwa 100 Teilnehmer aus unterschiedlichen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und \u00fcber 10 Gemeinschaften konnten diesbez\u00fcgliche Erfahrungen und Perspektiven austauschen. Die Veranstaltung wurde haupts\u00e4chlich von Mitgliedern der Fokolar-Bewegung, des CVJM M\u00fcnchen, der Gemeinschaft Vineyard in Br\u00fcssel, der Sch\u00f6nstatt-Bewegung in der Schweiz, der Gemeinschaft Papa Giovanni XXIII und der Gemeinschaf Nomadelfia, in der Toskana getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europa k\u00e4mpft weiterhin mit der wirtschaftlichen Unsicherheit, die die Unternehmen, die Verantwortlichen der Wirtschaftspolitik, aber auch die B\u00fcrger vor schwere Herausforderungen stellt. \u00abBisher hat in Europa allein die Stimme der Institutionen gesprochen &#8211; bekr\u00e4ftigte Prof. Luigino Bruni. Unser Traum ist es, dass in den Wirtschaftsministerien auch Franziskaner, Fokolare und andere Personen sein werden, die sich f\u00fcr die Letzten in unserer Gesellschaft bem\u00fchen. Es braucht eine Stimme der Unentgeltlichkeit. In den letzten Jahrzehnten sind diese Positionen mundtot gemacht worden. Eine Wirtschaft ohne Seele, ohne Charismen, die auch die Armen miteinschlie\u00dfen, hat keine Zukunft. Was haben die christlichen Bewegungen heute in der Wirtschaft zu sagen?\u00bb Beim Kongress wollte man einen Beitrag von Unten geben, von der Solidarit\u00e4t her, um allen Stimmrecht zu geben, auch den Armen und Ausgeschlossenen. Idee war, Europa von einer Perspektive aus zu betrachten, die die Wirtschaft als Gegenseitigkeit und als Geschenk und nicht als Interessen und Profit versteht, eine Wirtschaft, die von den Genossenschaften und von der sozialen wie gesellschaftlichen Wirklichkeit ausgeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Programm enthielt sowohl theoretische Reflexionen (Ursachen der Wirtschaftskrisen in Europa, verschiedene Erfahrungen und Impulse einer \u201echarismatischen Wirtschaft\u201c, die P\u00e4dagogik der Ideale f\u00fcr Unternehmer nach Pater Kentenich, dem Gr\u00fcnder der Sch\u00f6nstatt- Bewegung und Beitr\u00e4ge aus der Praxis (gelebte Fakten einer Wirtschaft des Gemeinwohls, der Wirtschaft in Gemeinschaft, die von verschiedenen Bewegungen entwickelt worden sind. Die Abende verbrachte man im Gebet und Lob Gottes. Am zweiten Nachmittag fand ein Konzert der internationalen Performancegroup Gen Verde statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen Nachmittag kamen auch etwa 100 der 1000 Teilnehmer eines parallelen Jugendfestivals in Loppiano mit zum Kongress.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie brachten ihre Erfahrung ein, wie sie, trotz der Entt\u00e4uschung \u00fcber die aktuelle Situation der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt, versuchen, ihre Ideale hochzuhalten, gegen den Strom der Konsumgesellschaft anzugehen und kleine Modelle von Nachhaltigkeit zu verwirklichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In allen wuchs das Bewusstsein, dass es dringend notwendig sei, christliche Werte ohne Kompromisse in wirtschaftliches Handeln und wirtschaftliche Strukturen umzusetzen. Vor allem die Unternehmer zeigten sich sehr interessiert am Aufbau von Netzwerken, die einen st\u00e4rkeren Austausch und ein wirkungsvolleres Zeugnis in der Welt erm\u00f6glichen. Nun m\u00f6chten sich alle daf\u00fcr einsetzen, in der eigenen Gemeinschaft die erhaltenen Impulse zu vertiefen und mit anderen Bewegungen Initiativen zu teilen. Ein Kongressteilnehmer res\u00fcmierte: \u201eWenn es uns gelingt, Verstand und Herz weit zu machen und einige Mauern abzurei\u00dfen, uns gegenseitig anzunehmen und R\u00e4ume der Begegnung zu schaffen, dann werden wir nachdr\u00fccklicher die christlichen Wurzeln Europas bezeugen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Videos der Beitr\u00e4ge des Kongresses unter: www.pololionellobonfanti.it\/insieme-per-il-bene-comune\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Loppiano \u2013 Incisa Val d\u2019Arno (bei Florenz) hat vom 6.-8. M\u00e4rz 2015 der angek\u00fcndigte Kongress \u201cVision einer gerechten Wirtschaft, Frucht der Charismen\u201d stattgefunden, der sich als Beitrag verstand, Europa der Finanzen und M\u00e4rkte eine Seele zu geben. 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