{"id":330711,"date":"2017-12-27T16:29:01","date_gmt":"2017-12-27T15:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/webdev.flars.net\/eine-kultur-des-miteinanders-zeichnet-sich-ab\/"},"modified":"2017-12-27T16:29:01","modified_gmt":"2017-12-27T15:29:01","slug":"eine-kultur-des-miteinanders-zeichnet-sich-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.together4europe.org\/de\/eine-kultur-des-miteinanders-zeichnet-sich-ab\/","title":{"rendered":"Eine Kultur des Miteinanders zeichnet sich ab"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Samstag, 9. Dezember 2017, CVJM-Haus in W\u00fcrzburg:\u00a0 ca. 100 Personen aus fast 50 in Deutschland aktiven Initiativen, Gemeinschaften und Bewegungen, die dem <em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em> verbunden sind, kommen zu ihrem nationalen Treffen zusammen. <\/strong><\/h3>\n<p>&#8222;Miteinander \u2013 wie sonst? So l\u00e4sst sich f\u00fcr mich \u00fcberschreiben, was wir an diesem Tag in W\u00fcrzburg erlebt haben. So viel gemeinsame Wegstrecke, bei der immer wieder aufgeleuchtet ist, was uns verbindet und welche Kraft vers\u00f6hntes Miteinander hat! In der Tat zeichnet sich hier eine \u201eKultur des Miteinanders\u201c ab, der ich von Herzen w\u00fcnsche, dass sie in unseren Gemeinschaften, in unserem Land, aber auch in ganz Europa Raum gewinnt\u201c, fasst Sr. Nicole Grochowina von der Christusbruderschaft Selbitz, ihren Eindruck von diesem Tag zusammen. Und sie f\u00e4hrt fort: \u201eUnd deshalb bin ich ganz daf\u00fcr, dass wir uns weiter besuchen und Grenzen \u00fcberschreiten; dass wir in Ost und West neue Freunde finden und dass wir dem Miteinander quer durch Europa weiterhin Gestalt geben \u2013 und auch uns davon beschenken lassen.&#8220;<\/p>\n<h6><strong>Tagesthemen<\/strong><\/h6>\n<p>Neben einem R\u00fcckblick auf Miteinander-Erfahrungen stand in diesem Jahr, 18 Jahre nach seiner Gr\u00fcndung, vor allem die Frage nach dem zuk\u00fcnftigen Weg des \u00f6kumenischen Netzwerkes im Mittelpunkt der gemeinsamen \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>\u201eDie Einheit des Volkes Gottes, besonders hinsichtlich der Frage, wie Ost- und Westeuropa mehr zusammenkommen k\u00f6nnen, ist eine Herausforderung f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Weg des Miteinanders\u201c, berichtete Gerhard Pro\u00df vom k\u00fcrzlich stattgefundenen <a href=\"https:\/\/together4europe.org\/de\/vienna-ponte-lovest-lest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>europ\u00e4ischen Tr\u00e4gerkreis-Treffen in Wien<\/u>.<\/a><\/p>\n<h6><strong>Miteinander &#8211; Erfahrungen\u00a0<\/strong><\/h6>\n<p>Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erz\u00e4hlten spontan \u00fcber ihre positiven Erfahrungen des vergangenen Reformations-Gedenk-Jahres. Gute Erfahrungen gab es auch mit dem \u201eGebet f\u00fcr Europa\u201c anl\u00e4sslich\u00a0des 60. Jahrestag der \u201eR\u00f6mischen Vertr\u00e4ge&#8220; und im Anschluss an den Vers\u00f6hnungsgottesdienst der evangelischen und katholischen Kirche in Hildesheim. Roswitha F\u00fcrg, Fokolar-Bewegung Solingen, ist \u201ebeeindruckt von der Offenheit und Tiefe des Miteinanders, das im Laufe der Jahre gewachsen ist. Die spontanen Berichte der Teilnehmer zeigten, wie Gott an vielen Orten Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Gemeinschaften dazu f\u00fchrt, sich f\u00fcr Einheit einzusetzen.\u201c<\/p>\n<div class=\"et_pb_slider et_pb_slider_fullwidth_off et_pb_gallery_post_type\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_slides\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62056WuerzburgMiteinander_FotoBrehm.jpg);\"><\/div><div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62060WuerzburgMiteinander_FotoBrehm.jpg);\"><\/div><div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62072WuerzburgMiteinander_FotoBrehm.jpg);\"><\/div><div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62086WuerzburgMiteinander_FotoBrehm.jpg);\"><\/div><div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62089WuerzburgMiteinander_FotoBrehm.jpg);\"><\/div><div class=\"et_pb_slide\" style=\"background: url(https:\/\/www.together4europe.org\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171209_62074WuerzburgMiteinander_FotoBrehm-1.jpg);\"><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<h6><\/h6>\n<h6><strong>Fr\u00fcchte des \u201eMiteinander\u201c nach 18 Jahren<\/strong><\/h6>\n<p>Anhand des Bildes eines Baumes im Wachstum leitete Schwester M. Vernita Wei\u00df, Sch\u00f6nstatt-Bewegung, in einem weiteren Schritt den gemeinsamen Blick auf Fr\u00fcchte des <em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em>\u00a0nach 18 Jahren. Angesprochen wurden die tiefen Wurzeln, aus denen ein fruchtbarer Baum der Einheit f\u00fcr Europa gewachsen ist und w\u00e4chst.<\/p>\n<h6><strong>Europa in der Herausforderung \u2013 Eine Kultur des Miteinanders<\/strong><\/h6>\n<p>Hinsichtlich eines Europas, das aus politischer Sicht vor vielf\u00e4ltigen Herausforderungen steht, sieht Gerhard Pro\u00df den Auftrag von <em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em> zun\u00e4chst darin, das Miteinander zu leben und sich vor allem im Gebet f\u00fcr Europa zu engagieren. Allerdings braucht es auch die Unterscheidung der Geister. \u201eIn einer Zeit, in der die alten Ungeister, die Europa schon mehrfach in die Katastrophe gef\u00fchrt haben, wieder Urst\u00e4nde feiern, sprechen wir unser Nein zu den Nationalismen und desto klarer unser Ja zum Evangelium, zur Vers\u00f6hnung und zur Liebe (\u2026) Ja zu einer Kultur der Beziehung und der B\u00fcndnisse &#8211; Nein zu aller Vereinfachung und zu platten L\u00f6sungen. <a href=\"https:\/\/together4europe.org\/de\/cammino-insieme-leuropa-gerhard-pross\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>(s. auch Beitrag zum 60. Jahrestag der R\u00f6mischen Vertr\u00e4ge, 24.3.2017<\/u>\u00a0<\/a><\/p>\n<h6><strong>Schritte auf dem Weg in die Zukunft<\/strong><\/h6>\n<p>Hinsichtlich der n\u00e4chsten Schritte, teilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vorschl\u00e4ge, die sich w\u00e4hrend dem j\u00e4hrlichen <a href=\"https:\/\/together4europe.org\/de\/vienna-ponte-lovest-lest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Tr\u00e4gerkreises-Treffen in Wien<\/u> <\/a>entwickelt hatten. Besonders angeregt wurden u.a. Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen mit Partnern in Zentral- und Osteuropa sowie die Idee, den 9. Mai (der schon als Europatag gilt) 2018 und 2019 als einen \u201eTag des Miteinanders f\u00fcr Europa\u201c in den St\u00e4dten und Regionen zu feiern.<\/p>\n<p>\u201eWir haben eine ausgepr\u00e4gte Atmosph\u00e4re der gegenseitigen Wertsch\u00e4tzung und Achtung, aber auch der Ehrlichkeit erfahren\u201c, beschreiben Ehepaar Elisabeth und Hans-Georg Hagmann, Sch\u00f6nstatt-Bewegung, ihren Eindruck. Johannes Golling, Vorsitzender des Julius-Schniewind-Haus e.V. fasst sein Erlebnis des Tages so zusammen: \u201eDas Sich-Begegnen und \u2013Besuchen, das Schlie\u00dfen von Freundschaften, das Aufeinander-H\u00f6ren und sich \u00f6ffnen f\u00fcr das, was dem anderen heilig ist, entwickelte in der Vergangenheit eine Dynamik, die an diesem Tag noch einmal an einer F\u00fclle von Beispielen vor Augen gef\u00fchrt wurde\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.miteinander-wie-sonst.org\/miteinander-wie-sonst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>Siehe auch die ausf\u00fchrliche Berichterstattung auf der deutschen Homepage ><\/u><\/a><\/p>\n<p><em>Text und Foto: Heinrich Brehm\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 9. 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