{"id":331007,"date":"2020-11-19T11:51:05","date_gmt":"2020-11-19T10:51:05","guid":{"rendered":"https:\/\/webdev.flars.net\/online-und-doch-ganz-analog\/"},"modified":"2020-11-19T11:51:05","modified_gmt":"2020-11-19T10:51:05","slug":"online-und-doch-ganz-analog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.together4europe.org\/de\/online-und-doch-ganz-analog\/","title":{"rendered":"Online und doch ganz analog"},"content":{"rendered":"<h3><strong><em>\u201eHier ist Leidenschaft f\u00fcr das Anti-Virus der Geschwisterlichkeit\u201c.<\/em><\/strong><strong>\u00a0 Am 14.11.2020 versammelten sich rund 300 Mitglieder des Tr\u00e4gerkreises von <em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em> (<em>MfE<\/em>) zu ihrem Jahrestreffen 2020 im World Wide Web. Die VertreterInnen von etwa 40 Bewegungen, die sich am st\u00e4rksten im Netzwerk engagieren, haben eine Erfahrung intensiver Gemeinschaft und Begegnung gemacht. Sie bildeten <em>&#8222;ein wundersch\u00f6nes Mosaik von Gesichtern und Gemeinschaften&#8220;<\/em>, die in den verschiedensten Bereichen im Dienste der Mitmenschen stehen.\u00a0 <\/strong><\/h3>\n<p><em>\u201eEs ist, als ob wir heute die Apostelgeschichte neu schreiben w\u00fcrden\u201c<\/em>, hei\u00dft es in einem Kommentar, der w\u00e4hrend der Veranstaltung eintraf.<\/p>\n<p>In diesem Jahr war die Vorbereitung so einbeziehend wie nie zuvor! <strong>14 der lokalen Gruppen von<em> MfE<\/em> in West- und Osteuropa<\/strong> &#8211; von Portugal bis zur Ukraine, von Russland bis Nordirland, von Griechenland bis zur Tschechischen Republik &#8211; tauschten ihre Erfahrungen durch Berichte, Filme und Fotos aus. Nach dieser abwechslungsreichen Mischung war das \u201eunsichtbare Netz\u201c, das alle verbindet, dichter und realer als je zuvor.\u00a0 \u201e<em>Wir sind auf dem heutigen Areopag, wo wir den Menschen Mut machen k\u00f6nnen\u201c<\/em>, meinte ein Teilnehmer.<\/p>\n<p>Indem sie \u201egemeinsam beten, gemeinsam leben und sich f\u00fcr andere einsetzen&#8220;, leisten alle Bewegungen und Gemeinschaften einen sichtbaren Beitrag zu einer geeinteren Welt.<\/p>\n<p>Durch unz\u00e4hlige Chats nahmen viele aktiv an der Konferenz teil.<\/p>\n<p>Eine Session des Tages war der Frage gewidmet, <strong>wie unsere Charismen in dieser Zeit des Coronavirus aufleuchten<\/strong>. Es geht darum, darauf zu h\u00f6ren, was Gott uns heute sagen will. Mit der Pandemie ert\u00f6nt ein Weckruf. Im <strong>Gebet<\/strong> stellen sich die Bewegungen Gott zur Verf\u00fcgung und vertiefen in einer Kultur des B\u00fcndnisses ihre Beziehung zu ihm. In einer<strong> Kultur der Begegnung<\/strong> lernen sie den Dialog, ohne ihre Identit\u00e4t zu verlieren; sie machen unter anderem durch die <strong>Solidarit\u00e4t mit den Armen<\/strong> ihre Liebe zu Gott und zu den Menschen sichtbar.<\/p>\n<p>Die Gemeinschaft <em>Sant&#8217;Egidio<\/em>, die <em>Sch\u00f6nstatt-Bewegung<\/em>, die noch junge, in Frankreich entstandene Bewegung <em>Efesia<\/em>, ein Vertreter von \u201e<em>Treffen von Verantwortlichen\u201c<\/em> in Deutschland und die <em>Fokolar-Bewegung<\/em> gaben ein <strong>Zeugnis davon, wie ihre Charismen mit Kreativit\u00e4t und Solidarit\u00e4t auf die Herausforderungen der Pandemie reagieren.<\/strong> <em>\u201eCovid hat unsere Einheit gest\u00e4rkt\u201c. \u2013 \u201eDie neue Gestalt der Kirche ist gelebte Freundschaft\u201c,<\/em> so dr\u00fcckten einige der Anwesenden aus, was sie erlebt hatten.<\/p>\n<p>Nach einem oft sehr pers\u00f6nlichen Austausch in mehr als<strong> 40 Breakout-Gruppen<\/strong> wurde deutlich, dass die Beziehungen zwischen den Teilnehmern selbst und zu anderen wichtiger sind denn je: \u201e<em>Das Reich Gottes existiert in Beziehungen. Teilen wir auch die Schwierigkeiten, damit unser Gegen\u00fcber die Liebe Gottes wahrnehmen kann. Blicken wir gemeinsam in die Zukunft und erkennen wir uns in diesem Netzwerk wieder. Im Miteinander liegt mehr Kraft, man hat mehr Weitblick\u201c.\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDie Stunde der Christen in Europa ist angebrochen\u201c,<\/em> sagte Julio am Ende des Nachmittags und lud im Namen der <em>MfE<\/em>-Gruppe in Portugal <strong>zum<\/strong> <strong>n\u00e4chsten Treffen des Tr\u00e4gerkreises vom 4. &#8211; 6. November 2021 in die Stadt Porto ein.<\/strong><\/p>\n<p>Das Treffen 2020 endete am Abend mit einem <strong>feierlichen Moment des Gebets<\/strong>. Online &#8211; und doch auf sehr reale Weise &#8211; sp\u00fcrten die Teilnehmer aus ganz Europa Gottes Gegenwart und baten gemeinsam um Kraft und Vertrauen, um immer mehr Zeichen der Hoffnung und konkrete Hilfe f\u00fcr die Welt zu sein. Eine Teilnehmerin dr\u00fcckte es wie folgt aus: \u201e<em>Heute lebt die Welt in Angst, Unsicherheit und Verwirrung. Ich bin sicher, dass alle Elemente, die aus diesem Treffen hervorgegangen sind, ein gro\u00dfartiges Gegenmittel gegen alles Negative sind\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Internationales Sekretariat von MfE<\/em><\/p>\n<p>Grafik: \u00a9Together4Europe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eHier ist Leidenschaft f\u00fcr das Anti-Virus der Geschwisterlichkeit\u201c.\u00a0 Am 14.11.2020 versammelten sich rund 300 Mitglieder des Tr\u00e4gerkreises von Miteinander f\u00fcr Europa (MfE) zu ihrem Jahrestreffen 2020 im World Wide Web. Die VertreterInnen von etwa 40 Bewegungen, die sich am st\u00e4rksten im Netzwerk engagieren, haben eine Erfahrung intensiver Gemeinschaft und Begegnung gemacht. 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