{"id":331085,"date":"2022-03-08T14:24:36","date_gmt":"2022-03-08T13:24:36","guid":{"rendered":"https:\/\/webdev.flars.net\/meinen-frieden-gebe-ich-euch\/"},"modified":"2022-03-08T14:24:36","modified_gmt":"2022-03-08T13:24:36","slug":"meinen-frieden-gebe-ich-euch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.together4europe.org\/de\/meinen-frieden-gebe-ich-euch\/","title":{"rendered":"Meinen Frieden gebe ich euch"},"content":{"rendered":"<h3><strong style=\"color: #333333; font-style: normal; letter-spacing: 0.1em;\">\u201e<\/strong><strong>Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch&#8220; (Joh 14,27). <\/strong><\/h3>\n<h3><strong>\u201eWir beten weiter!\u201c \u2013 \u201eWir bleiben im Gebet verbunden!\u201c \u2013 <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Shalom Ukraine!\u201c<\/strong> <strong>Mit diesen bewegenden Worten haben sich viele Menschen beim Gebet f\u00fcr Frieden in der Ukraine am 2. M\u00e4rz voneinander verabschiedet. <\/strong><\/h3>\n<p>Zuvor hatten sie <span style=\"color: #333333; font-style: normal; font-weight: 300;\">sich in einem digitalen Meeting aus <\/span><span style=\"font-weight: 300;\">mehr als 1000 Orten in Deutschland, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweiz, S\u00fcdafrika, Luxemburg, Litauen, Polen, Tschechien, Frankreich, Nord-Irland, Slowakei, Slowenien, Italien und Israel mit Geschwistern aus der Ukraine im Gebet zusammengeschlossen. Die Bewegung dabei war beiderseitig: H\u00f6ren auf die Erfahrungen, das Erleben, die Angst, aber auch den Mut der Geschwister aus Kiew, Lviv und anderen Regionen der Ukraine \u2013 und gleichzeitig auch die St\u00e4rkung dieser Geschwister durch hunderte von Menschen, die sich mit ihnen im Gebet verbunden haben, um zu zeigen, zu sagen und zu bitten: Ihr seid nicht allein \u2013 und Gott m\u00f6ge Frieden schenken!<\/span><\/p>\n<p>Eingeladen zu diesem Gebet hatte das Netzwerk <em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em>. Doch schnell war klar: Das Gebet sollte und musste auf ganz breite F\u00fc\u00dfe gestellt werden. So kamen zahlreiche weitere Netzwerke hinzu und unterst\u00fctzten das Gebet nachhaltig. Dies tat etwa die \u201eEvangelische Allianz Deutschland\u201c, die zudem die digitale Plattform bereitstellte.<\/p>\n<p>In dem Gebet selbst wurden verschiedene Stimmen laut: aus der Ukraine, aus Russland \u2013 und immer wieder galt: hinh\u00f6ren und bitten \u2013 bitten um Gottes Erbarmen, denn nur diese Bitte durchbricht den Raum der Sprachlosigkeit.<\/p>\n<p>Die Worte, die gesprochen und gebetet wurden, waren existentiell; die Erfahrungen, die geteilt wurden, gingen durch Mark und Bein. Und in all diesem brachten es Miroslav und Viktor in ihren Erz\u00e4hlungen auf den Punkt: In ihrem Land br\u00e4uchte es die Weisheit von Nehemia (vgl. Buch Nehemia Kap. 1-6). Dieser hatte die Waffe zur Verteidigung in der einen Hand, doch mit der anderen Hand hat er die Stadt wieder aufgebaut. Der Krieg in der Ukraine habe den Leib Gottes aufgeweckt aus seinem Schlaf \u2013 aufgeweckt hinein in die Realit\u00e4t Gottes und hinein in einen konkreten, aber auch hinein in einen geistlichen Kampf.<\/p>\n<p>Solche S\u00e4tze waren erfahrungsges\u00e4ttigt. Sie wurden gef\u00fcllt mit Erz\u00e4hlungen von den Familien, die beide in Sicherheit bringen mussten und um die sie bangen, w\u00e4hrend sie selbst im Land bleiben. Und sie wurde gef\u00fcllt mit dem Erleben, das w\u00e4hrend des Gebetes Bombenalarm ausgel\u00f6st wurde und einige Geschwister deshalb den &#8222;Zoom- Gebetsraum&#8220; verlassen mussten. Und sie wurden gef\u00fcllt mit dem Wissen, dass andere Geschwister jetzt gerade auf der Flucht sind oder in Bunkern ausharren \u2013 oder sich schlicht nicht mehr trauen, ins Internet zu gehen; oder auch einfach keine Sprache mehr haben, um zu beschreiben, was sie erleben. In dieser Realit\u00e4t haben mehr als 1000 betende Menschen den Namen Jesu ausgerufen, haben in einer bewegenden F\u00fcrbitte mit den Geschwistern aus der Ukraine mitgebetet und eigene Anliegen im Chat geteilt. Es war eine einzige Gebetsbewegung, das \u201e<em>Miteinander f\u00fcr Europa<\/em>\u201c hat sich hier konkret und auf starke Weise ereignet.<\/p>\n<p>Am Ende war der Aufruf klar: Betet weiter! Und: Betet gest\u00e4rkt weiter, denn der R\u00fcckenwind des Abends gilt allen.<\/p>\n<p>Die Freunde aus \u00d6sterreich sind dieser Einladung sofort gefolgt:<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><strong> Am Mittwoch, den 9. M\u00e4rz von 19-20.30 Uhr (MEZ) <\/strong><\/h5>\n<p>werden wir in einem digitalen Zusammenkommen weiter beten (in Deutsch und Englisch).<\/p>\n<p><em>Sr. Nicole Grochowina<\/em><\/p>\n<p>Foto: unsplash.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFrieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch&#8220; (Joh 14,27). \u201eWir beten weiter!\u201c \u2013 \u201eWir bleiben im Gebet verbunden!\u201c \u2013 \u201eShalom Ukraine!\u201c Mit diesen bewegenden Worten haben sich viele Menschen beim Gebet f\u00fcr Frieden in der Ukraine am 2. M\u00e4rz voneinander verabschiedet. 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