Eine wichtige Etappe in Trastevere

von | Apr. 21, 2016

Leitungskomitee trifft wichtige Vorbereitungen 85 Tage vor dem Event in München Das römische Viertel Trastevere ist voller Menschen: Touristen, Familien, Kinder, Ältere, Geschäftsleute…. Die ständige Anwesenheit von zwei bewaffneten Soldaten spricht jedoch für die Tatsache, dass sich diese Stadt im Herzen eines Europas befindet, dessen Situation wohl niemand hätte voraus sehen können. Aus der Menge […]

Leitungskomitee trifft wichtige Vorbereitungen 85 Tage vor dem Event in München

Das römische Viertel Trastevere ist voller Menschen: Touristen, Familien, Kinder, Ältere, Geschäftsleute…. Die ständige Anwesenheit von zwei bewaffneten Soldaten spricht jedoch für die Tatsache, dass sich diese Stadt im Herzen eines Europas befindet, dessen Situation wohl niemand hätte voraus sehen können.

Aus der Menge der Leute gehen einige Personen auf eine kleine, unscheinbare Tür zu, den Eingang zu den Räumlichkeiten der Gemeinschaft Sant’Egidio in Rom. Der ehemalige antike Konvent der Karmeliter stellt jetzt die Brücke dar zwischen alten und neuen Charismen. Hier trifft sich für zwei Tage das Leitungskomitee, das die Großveranstaltung „Miteinander für Europa“ vom 30. Juni bis 2. Juli 2016 in München (Bayern) vorbereitet.

Unter den ersten, die eintreffen, ist Maria Voce, die Präsidentin der Fokolar-Bewegung, die freudig von allen begrüßt wird, unter ihnen als Hausherr Marco Impagliazzo, der Präsident der Gemeinschaft Sant’Egidio. Die Freude wächst mit jedem, der aus Deutschland, Frankreich und Belgien ankommt. Sie alle lassen ihre eigenen verantwortungsvollen Aufgaben zurück, um gemeinsam jene Verantwortung zu tragen, die ihrer Erfahrung der ‚Einheit unter Verschiedenen‘ entsprungen ist.

Aufmerksamkeit, Zuhören, Anteilnahme und Offenheit sind gefragt, denn es geht um die anspruchsvolle Programmgestaltung. Auch das Sekretariat und die Übersetzer tragen ihren Teil zu dieser Zusammenarbeit bei.

Gemeinsam nimmt man am Abendgebet mit meditativen Gesängen der Gemeinschaft Sant’Egidio in der Basilika Santa Maria in Trastevere teil. Dies scheint wie die Illustration der Worte von Maria Voce: Was eine Gemeinschaft oder Bewegung tut, ist als täten es alle anderen.

Die letzten Stunden sind intensiv; der Terminkalender ist voll; das Flugzeug ist zum Abflug bereit; die Herausforderungen des Münchener Events sind nicht weniger geworden und die Fernsehnachrichten bringen noch  wenige gute Nachrichten…

Alle reisen ab mit einer noch größeren Überzeugung, dass das lebendige Netz der Gemeinschaften und Bewegungen immer stärker seinen Beitrag für die Zukunft des Kontinents geben muss.

 von Ilona Toth

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