Schönstatt zu Besuch im Zentrum der Fokolare

von | Apr. 1, 2020

Vor einiger Zeit, noch vor dem Notstand Covid-19, besuchten Leiter der Schönstatt-Bewegung aus sieben europäischen Ländern das Internationale Zentrum der Fokolar-Bewegung in Rocca di Papa bei Rom. Sie kamen aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz. Begleitet wurde die Gruppe von Pater Heinrich Walter, ehemaliger Präsident des Schönstatt-Generalpräsidiums und Mitglied […]

Vor einiger Zeit, noch vor dem Notstand Covid-19, besuchten Leiter der Schönstatt-Bewegung aus sieben europäischen Ländern das Internationale Zentrum der Fokolar-Bewegung in Rocca di Papa bei Rom. Sie kamen aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz. Begleitet wurde die Gruppe von Pater Heinrich Walter, ehemaliger Präsident des Schönstatt-Generalpräsidiums und Mitglied des internationalen Leitungskomitees von Miteinander für Europa.

Die „Begegnung mit Chiara Lubich“, der Besuch der Orte, an denen sie gelebt hat und das Gebet an ihrem Grab waren das erste Ziel dieses Besuchs. Ein zweites Ziel war der Dialog mit einigen der Berater des Generalrates der Fokolar-Bewegung, darunter auch mit dem Ko-Präsidenten Jesús Morán. Im Zusammenhang mit den kirchlichen, politischen und kulturellen Veränderungen in Europa ging es im Gespräch um die Rolle der Bewegungen mit ihren spezifischen Charismen sowie der Bedeutung der Gemeinschaft unter den Bewegungen – insbesondere im ökumenischen Netzwerk Miteinander für Europa. 

Das Treffen und der Dialog wurden von beiden Seiten als herzlich, wertvoll und fruchtbar gewertet. Dieser Besuch war allerdings nur eine Etappe auf dem mittlerweile langen Weg der Gemeinschaft und der Zusammenarbeit zwischen der Schönstatt- und der Fokolar-Bewegung. Begonnen hat die Freundschaft bereits 1998 am Vorabend des Pfingstfestes auf dem Petersplatz in Rom, während des von Johannes Paul II. gewünschten Treffens der neuen geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften.

Diego Goller

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