Vom 16. bis 18. April 2026 fand im Schönstatt-Zentrum auf dem Kahlenberg in Wien die jährliche Klausurtagung des Leitungskomitees statt. 26 Vertreter:innen von acht christlichen Bewegungen lebten Tage des Zuhörens und der Entscheidungsfindung, die von einem historischen Wendepunkt im internationalen Koordinationsprozess geprägt waren.
Ein Generationswechsel im Zeichen der Einheit
Zentraler Moment des Treffens war die Staffelübergabe durch einige langjährige Mitglieder des Komitees, die den Weg von MfE jahrzehntelang mit Engagement begleitet haben. Ihr bewegender Abschied ebnete den Weg für eine neue Phase, die auf dankbarer Erinnerung und Vertrauen gründet.
Den Wert dieses Dienstes hob Margaret Karram, Präsidentin der Fokolar-Bewegung, in einem Brief an die ausscheidenden Mitglieder hervor. Darin sprach sie ihnen ihre tiefe Dankbarkeit für ihren Beitrag zur Gestaltung der Identität und des Weges des Netzwerks aus.
Die Moderation übernimmt nun eine neue Gruppe, die aus drei Mitgliedern aus verschiedenen Kirchen und Bewegungen besteht. Ein konkretes Zeichen der Kontinuität und der Offenheit für neue Horizonte. In einem von Unsicherheiten geprägten europäischen Kontext bekräftigt MfE seine Mission, zu bezeugen, dass Einheit in der Vielfalt eine prophetische Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit ist.
Agenda und nächste Schritte
Im Laufe des Treffens wurden einige zukünftige Prioritäten abgesteckt, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle der nationalen Komitees und die Einbindung junger Menschen. Zu den bereits im Kalender vermerkten Terminen gehören:
11.–13. Mai 2026 – Anlässlich des Europatags werden etwa 120 junge Menschen dem Europäischen Parlament einen „Pakt zwischen Generationen“ vorlegen, der aus den Erfahrungen in MfE hervorgegangen ist.
29.–31. Oktober 2026 – Jahrestreffen des Trägerkreises von Miteinander für Europa in Würzburg (Deutschland).
Ein Weg, der also weitergeht – im Bewusstsein, dass das gemeinsame Unterwegssein, bei dem die Gaben jedes Einzelnen wertgeschätzt werden, der richtige Weg ist, um ein geeinteres, solidarischeres und zukunftsorientiertes Europa aufzubauen.
Beatriz Lauenroth
Weitere Informationen sind in der Mitteilung vom 18. April 2026 zu finden >>
Foto: K. Oberegelsbacher / L. Taite





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