von Diego Goller | 26 Nov. 2025 | News
Der Titel dieses Treffens – „Called to future“ – spiegelte einen Aufruf Gottes wider, offen zu sein für die Stimme des Geistes in uns, und auf unsere Schwestern und Brüder zu hören. Er steht in engem Zusammenhang mit dem, was um uns herum geschieht. Insbesondere angesichts unseres zersplitterten, verunsicherten und gespaltenen Europas, angesichts seiner zunehmenden Bedeutungslosigkeit im globalen geopolitischen Rahmen, wurde der dringende Ruf laut, einen Weg der Versöhnung aufzuzeigen, der durch die Kraft der Gemeinschaft möglich ist.
Es handelte sich hauptsächlich um ein Arbeitstreffen, das auf der Grundlage von Meditationen und Gebeten (die am Ende der Seite heruntergeladen werden können), Berichten, lebhaftem Austausch in kleinen Gruppen – im Stil des Gespräches im Geist – und in Plenarsitzungen durchgeführt wurde. All dies diente dazu, die geschwisterliche Gemeinschaft zu stärken und die Stimme des Geistes im Hinblick auf zukünftige Schritte zu erkennen. Das Bündnis der gegenseitigen Liebe (nach Johannes 13,34), das jedes Jahr feierlich erneuert wird, konnte nicht fehlen und ist in einer Phase des Generationswechsels, in der sich unser ökumenisches Netzwerk befindet, umso aktueller. Passend zu diesem Wendepunkt stellten Pater Lothar Penners (Schönstatt) und Gerhard Pross (CVJM) ein Buch vor, das grundlegende Texte und verschiedene Zeugnisse zur Geschichte von MfE sammelt: „Sternstunden der Einheit – Erfahrungen aus 25 Jahren Miteinander für Europa“, das demnächst veröffentlicht wird.
Um diesen Weg sichtbar zu machen und den Bürger/innen Europas ein Zeichen der Hoffnung zu geben, wurde das Projekt eines größeren europäischen Treffens in Betracht gezogen. In einem intensiven Austausch entstanden Ideen und Vorschläge, die nun in den kommenden Monaten vom Leitungskomitee geprüft und ausgearbeitet werden. Ein zentraler Event könnte in Verbindung mit ähnlichen Initiativen in verschiedenen europäischen Städten stattfinden, beispielsweise im Frühjahr 2028. Das wäre bedeutungsvoll, 30 Jahre nach dem ersten Treffen von Johannes Paul II. mit den neuen katholischen Bewegungen und Gemeinschaften, das den Beginn eines Weges der Gemeinschaft unter ihnen initiierte. Diesem Weg schlossen sich später Bewegungen der reformierten Kirchen und in der Folge auch andere Kirchen an.
Die Anwesenheit von führenden Vertretern einiger Bewegungen – Nuria Alonso (CHARIS), Fadi Krikor (Treffen von Verantwortlichen), Reinhardt Schink (Evangelische Allianz Deutschland), Valeria Martano (Comunità Sant’Egidio), Margaret Karram und Jesús Moran (Fokolar-Bewegung) und andere – stärkte die Gemeinschaft und bestätigte die Übereinstimmung der Anliegen.
Von verschiedenen Seiten wurde die Erwartung geäußert, junge Erwachsene stärker in den Vordergrund zu rücken. Eine kleine Gruppe von ihnen, die Rumänien, die Slowakei und Italien vertrat, kam unmittelbar nach diesem Treffen in Castel Gandolfo zusammen, um die ersten Ideen für einen zweiten Event im Jahr 2026 im Europaparlament in Brüssel zu erarbeiten.
von Diego Goller
Hoffnung in schwierigen Zeiten – Cezara Perian, 6. November 2025>>
Herausforderungen – Sr. M. Lioba Ruprecht, 7. November 2025>>
Gebet-Mediation von Margaret Karram, 8. November 2025 >>
Mitteilung – Update MfE „Called to future“, 8. November 2025>>
von Together for Europe | 28 Okt. 2025 | Erfahrungen, Denkansätze und Interviews, News
Vor fünfundzwanzig Jahren geschah etwas, das viele für unmöglich hielten: Christinnen und Christen aus verschiedenen Konfessionen, Bewegungen und Gemeinschaften begannen gemeinsam, auf den Ruf Gottes zur Einheit zu hören. Aus diesen ersten Begegnungen entstand das ökumenische Netzwerk Miteinander für Europa, das heute zahlreiche und vielfältige Bewegungen und Gemeinschaften in ganz Europa vereint.
Das Buch „Sternstunden der Einheit“ von Gerhard Proß und Lothar Penners zeichnet diese Geschichte der Versöhnung und geistlichen Entwicklung nach und bietet zahlreiche persönliche Zeugnisse über den gemeinsam zurückgelegten Weg.
Es handelt sich nicht um eine einfache Chronik, sondern um eine Einladung zu erkennen, wie der Glaube Grenzen überschreiten und Brücken bauen kann, nicht nur zwischen den Kirchen, sondern auch in der Gesellschaft.
Das Buch fasst Erfahrungen, Denkanstöße und Vorträge aus 25 Jahren gemeinsamen Weges zusammen und lädt dazu ein, in einer Zeit der Spaltungen eine „Kultur des Miteinanders“ zu pflegen, die auf gegenseitiger Liebe und der Kraft des Evangeliums beruht.
Das Buch wird im November 2025 erscheinen, vorerst nur in deutscher Sprache.
Für weitere Informationen hier klicken >>
Hier geht es zur Vorstellung des Buches auf der Webseite der Schönstatt-Beweung: hier klicken >>
von Maria Wienken | 4 Sep. 2025 | Lokale Veranstaltungen, News
Seit einiger Zeit spüren wir: Unser ökumenisches Netzwerk braucht eine verlässlichere finanzielle Grundlage. Uns ist klar geworden, dass wir neue Wege finden müssen, um die Zukunft unseres gemeinsamen Projekts zu sichern.
„Wo der Heilige Geist ist, dort öffnet der Himmlische Vater seine Hände“, sagte Helmut Niklas, einer der Mitbegründer von Miteinander für Europa. Das hat sich für uns in den vergangenen Jahren immer wieder bewahrheitet.
Wir sind überzeugt davon, dass es – um etwas Großes aufzubauen – auch die kleinsten Bausteine braucht. Oder wie Mutter Teresa von Kalkutta meinte: Eine kleine Tat, mit großer Liebe getan, kann die Welt verändern.
Mit diesem Geist haben wir gemeinsam mit einigen Freunden an einem Ortsfest in Unterhaching bei München teilgenommen. Unser Beitrag: ein Flohmarktstand. Das finanzielle Ergebnis: 115 Euro.
Doch da war noch mehr… Wir konnten von unserem Netzwerk erzählen, davon, wie man für ein geeintes Europa leben kann, in dem Geschwisterlichkeit und Frieden herrschen – ein Anliegen und eine Notwendigkeit, die aktueller sind denn je.
Auch wenn es sich um eine bescheidene Initiative handelte, war sie für uns ein Ausdruck unseres gemeinsamen Weges, auf dem auch einfache Gesten den Unterschied ausmachen.
Maria Wienken
von Peter Forst | 4 Juli 2025 | Lokale Veranstaltungen, News
Der Kontext
Die Matthäuskirche in München ist auf drei Seiten vom Nussbaumpark umgeben, im Osten grenzt sie an den Sendlinger-Tor-Platz. Ein Ort zentral in der Stadt gelegen und doch im Grünen – ideal für eine Begegnung mit dem Thema „Suchet der Stadt Bestes“. Doch der erste Eindruck täuscht. Idyllisch ist es hier nicht. Ein Obdachloser hat auf den Eingangsstufen der lutherischen Kirche übernachtet; immer wieder bitten Menschen an den Türen der Kirche um Geld.
Um diese Stadt ging es in der Matthäuskirche. Um das Beste für diese Stadt. In all ihrer Widersprüchlichkeit. Weltweit sind Städte Sehnsuchtsorte. In wenigen Jahren wird die Hälfte der Menschheit in Städten leben. Und die Christen? „Die Städte wachsen, doch die Christen fliehen häufig aus ihnen“, stellte Rainer Harter, Leiter des Gebetshauses in Freiburg bedauernd fest. Einen entschieden anderen Akzent setzte da das Wochenende von MfE mit gut 200 Teilnehmenden, die überwiegend aus Deutschland, aber auch aus Österreich angereist waren.
Sich der Realität stellen
Der Titel der Tagung „Suchet der Stadt Bestes“ ist Bibel-Zitat und steht beim Propheten Jeremia. „Jeremias Worte rufen uns dazu auf, uns auf die Realität einzulassen, wie sie ist; ohne sich Illusionen zu machen oder sich in ‚gute alte Zeiten‘ zurückzuwünschen – doch vor allem nicht die Hoffnung auf die Zukunft aufzugeben“, sagte die Alttestamentlerin Janina Hiebel in ihrem Beitrag am Samstagvormittag, der der historischen, geistlichen und theologischen Vertiefung des Titels gewidmet war. Und weiter: „Sucht das Beste und betet für die Stadt, für das Land und für die Welt, in der ihr lebt, das bedeutet auch: keine Feindbilder aufbauen, sondern sie überwinden. Identität bewahren, ohne sich abzuschotten. Gott wird sich von euch finden lassen, auch und gerade an den Orten, von denen ihr meint, dass sie hoffnungslos gottfern sind.“
Deborah Dittmer, Leiterin der Vineyard-Gemeinde München, stieß in ihrem Beitrag in die gleiche Kerbe: „Wir müssen unsere Opfermentalität loslassen. Wir sind keine Opfer! Wir sind auch keine Beherrscher! Wir sind Salz und Licht der Welt! Das bedeutet nicht, dass wir alles gut finden müssen. Aber wir entscheiden uns für eine Haltung der Liebe gegenüber dieser Welt, der Gesellschaft, der Menschen, eine Annahme mit allen Problemen und Herausforderungen, die auch da sind; nicht aber eine Haltung der Furcht oder Abneigung oder Abschottung.“
Die Stadt – Ort der Begegnung auf dem Fundament der Liebe
Im Hauptvortrag des Vormittags zeigte Jesús Morán, Kopräsident der Fokolar-Bewegung, auf, wie weltliche und geistliche Denker über Jahrhunderte hinweg die Stadt beschrieben haben – als Orte, in denen die Chancen und Grenzen der Vernunft und der Gerechtigkeit erkennbar sind; Orte, deren Fundament die Liebe sein muss. Dann, so Morán, der per Video zugeschaltet war, werde die Stadt „zum Ort der Begegnung zwischen Mensch und Gott. Das ist es, was der christliche Blick auf die Stadt bewirkt: den Übergang von der Rationalität zur Relationalität, von der Vernunft des einzelnen zur Vernunft einer Gemeinschaft.“ Christen, so Morán weiter, könnten sich „dafür einsetzen, inmitten der sichtbaren Städte unseres Kontinents jene ‚unsichtbaren Städte‘ zu errichten, die wahre prophetische Vorzeichen des Reiches Gottes sind.“ Hier geht es zum vollständigen Text>>
Bereits am Freitagnachmittag war es im Gespräch mit Kirchenvertretern und einem Politiker darum gegangen, was denn nun „das Beste“ für die Stadt sei und wie man es erkennen könne. „Suchet der Stadt Bestes“ heiße etwa, denen eine Stimme zu geben, die sonst keine haben; zu helfen, dass die Armen und Schwachen gehört werden, meinte Markus Grübel, von 2002 bis 2025 Bundestagsabgeordneter und von 2018 bis 2021 Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit.
Das Gemeinsame suchen
Jeremia habe das Volk Israel aufgefordert, das Beste für die fremde, ja feindliche Stadt Babylon zu suchen, unterstrich Thomas Prieto Peral, evangelisch-lutherischer Regionalbischof von München. Es sei der vielleicht älteste Aufruf, das Gemeinwohl im Blick zu haben. Allen solle es gut gehen. Und deshalb, so Prieto Peral, sei unser Platz an der Seite der Menschen, die angegriffen werden, die Angst haben, egal wer sie sind. Christoph Klingen, der Generalvikar des Erzbistums München-Freising ergänzte: „Suchet das Beste heißt: Suchet das Gemeinsame. Dann kann das Zeugnis der Christen für die Stadt heller leuchten.“
Im Inneren der Matthäuskirche zieht ein großes Mosaik die Blicke auf sich. Es stellt das „Himmlische Jerusalem“ dar, also die Stadt Gottes. Um diesen Gott anzubeten und zu ehren, gab es im Programm viel Zeit zum Gebet und zum Lobpreis, die von der „Lobpreiswerkstatt“ der Gemeinschaft Immanuel in Ravensburg gestaltet wurden. In seiner Predigt während des Abschlussgottesdiensts fragte Reinhardt Schink, Vorstand der Evangelischen Allianz Deutschland, wer denn die Macht habe, das Beste für die Stadt herbeizuführen. Der Elefant? Der Löwe? Seine Antwort: Nein, es ist das Lamm. „Am Kreuz hat der Böse alles verloren. Das Leben entfaltet sich da, wo es die Bereitschaft zur Hingabe gibt.“
Das Bündnis der gegenseitigen Liebe, Grundlage des Miteinander, wurde in München wieder erneuert: „Jesus, wir sagen Ja zu deinem Gebot und erneuern unser Bündnis der gegenseitigen Liebe. Wir wollen einander lieben, wie du es versprochen hast. Wir bitten dich, stärke unsere Liebe durch den Heiligen Geist und sei du unter uns, wie du uns versprochen hast. Wirke du in uns und durch uns, damit wir ein Segen sein können für unsere Mitmenschen und dem Wohl der Gesellschaft dienen.“
Mehr Informationen wie ein ausführlicher Tagungsbericht, Informationen zu den Foren sowie Bildimpressionen sind auf der deutschen MfE-Webseite zu finden>>
von Theresia Fürpaß | 30 Mai 2025 | 2025 Europatag, Lokale Veranstaltungen, News, Österreich
Inspiration, Einheit und Hoffnung bei einer Online-Veranstaltung
Am Abend des 8. Mai 2025 versammelten sich Menschen aus verschiedenen christlichen Gemeinschaften und Konfessionen vor ihren Bildschirmen, um an einer Zoom-Veranstaltung teilzunehmen. Diese wurde von Miteinander für Europa und der „Schönstatt-Familienbewegung Österreich“ organisiert. Unter dem Motto „Für die Zukunft Europas“ bot der Online-Event eine Mischung aus Reflexionen, persönlichen Zeugnissen und musikalischen Beiträgen.
Ein vielfältiges Programm mit bewegenden Beiträgen
Das Treffen begann mit den tiefgründigen Gedanken von P. Heinrich Walter von Schönstatt, der seine langjährige Erfahrung in Miteinander für Europa teilte – ein Einblick in die spirituelle Tiefe und das Potenzial dieses europäischen Netzwerks. Ein weiterer Höhepunkt war die Videobotschaft von Lukas Mandl, österreichischer Abgeordneter im Europäischen Parlament. Er beschrieb seine Vision eines vereinten Europas, das sich seiner christlichen Wurzeln bewusst ist und diese als Fundament für eine friedliche Zukunft nutzt. Imo Trojan von der evangelischen Kirche betonte die Bedeutung des konfessionellen Dialogs – sein persönliches Engagement und Interesse an den spirituellen Reichtümern der europäischen Länder war inspirierend. Sascha Becker vom YMCA Wien sprach über seine Berufung und seine Treue zum Weg mit Miteinander für Europa: wie wichtig es ist, seinen Platz im Netzwerk zu finden und mit Leidenschaft beizutragen.
Die berührenden persönlichen Zeugnisse zeigten, wie die Talente und Charismen einzelner Personen und Gemeinschaften auf dem gemeinsamen Weg sichtbar und wirksam werden. Musikalische Beiträge und Gebete für Frieden und Einheit rundeten das Programm ab.
Gebete für Europa in Innsbruck und Klagenfurt
In Österreich wurden auch weitere Zeichen der Hoffnung gesetzt. In Innsbruck (8. Mai) und Klagenfurt (9. Mai) versammelten sich Christen verschiedener Kirchen zu ökumenischen Gebetsmomenten für Europa. In Innsbruck berührte das Gebet der Abgeordneten zum Europäischen Parlament, Mag. Sophia Kircher. In Klagenfurt war das Klavierspiel einer ukrainischen Pianistin ein intensiver musikalischer Moment, der die Verbundenheit mit den Völkern anderer Länder spürbar machte.
Im Gedenken an die Schuman-Erklärung, die vor 75 Jahren die Grundlage für die Europäische Union legte, wurden biografische Einblicke in das Leben eines Mannes gegeben, dessen christlicher Glaube seine politische Vision tief prägte.
Bibeltexte und spirituelle Impulse luden zur Besinnung ein und öffneten Raum für Meditation. Eine abschließende Agape und der persönliche Austausch rundeten die Treffen ab und machte den starken Wunsch nach einem versöhnten Miteinander der Kirchen und Völker Europas deutlich.
Ein Kontinent im Wandel braucht Menschen mit Glauben, Hoffnung und Versöhnungsbereitschaft.
Theresia Fürpaß
von Together for Europe | 24 Mai 2025 | 2025 Europatag, Lokale Veranstaltungen, News
Anlässlich des 75. Jahrestags der Schuman-Erklärung organisierte die Stadt Straßburg ein Ausstellung mit Animationen für Kinder und etwa zwanzig Ständen, die von pro-europäischen Institutionen und Verbänden gestaltet wurden. All dies fand im Rahmen des Europatags statt.
Das Team von Miteinander für Europa in Straßburg hat beschlossen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Um den Geist der europäischen Pioniere bekannt zu machen, hat es eine Broschüre mit Porträts von 14 Personen verteilt, deren Engagement für die Entstehung Europas entscheidend war. Die Broschüre bringt die Seele Europas zum Ausdruck, die weit über ein materielles Gefüge hinausgeht.
Diese Initiative trug vor allem dazu bei, das Miteinander des Team sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Betreuung des Standes zu stärken. Darüber hinaus ermöglichte sie interessante Kontakte und wichtige Diskussionen mit der Öffentlichkeit. Es war auch eine Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, insbesondere zu den anderen Messe-Ausstellern. So konnten wir unseren Dialog mit Vertretern von Verbänden, die sich auf zivilgesellschaftlicher Ebene für ein solidarischeres europäisches Projekt engagieren, vertiefen.
Der Event endete mit einer ökumenischen Feier im Temple Neuf, einer lutherischen Kirche im Zentrum von Straßburg. In einem historischen Moment, in dem der Krieg wieder vor den Toren Europas steht und das europäische Projekt bedroht scheint, kamen orthodoxe, katholische, evangelische und anglikanische Pastoren und Gläubige zum Gebet zusammen. Im Mittelpunkt standen die Worte der Schuman-Erklärung und die Bekräftigung des gemeinsamen Engagements für den Frieden. Eine friedliche Zukunft in Europa und in der Welt, so hieß es, werde von denen abhängen, die sich als Erben einer starken Geschichte verstehen und sich für ein Leben in Geschwisterlichkeit einsetzen. Dies sei der beste Weg, um zur Verwirklichung des Mottos Europas beizutragen: „In Vielfalt geeint“.
Team IpE Strasburgo
Foto: Michel Batt /Valérie Velten