Die ansteckende Freude und die besondere Atmosphäre in der Stadt haben unser Nationalkomitée von Miteinander für Europa neu inspiriert und enger zusammengeschweißt. Als Christin hat mich dieser Tag ermutigt, noch überzeugter für unsere Werte einzustehen.
Einheit in Vielfalt
Die Rede des Papstes “An den Wurzeln Europas für Frieden und Einheit“ fand direkt nach einem Treffen mit Vertretern aller religiösen Traditionen Frankreichs statt. Es wurde spürbar: Alle Gläubigen blicken gemeinsam auf ein Europa, das seinen vielfältigen Wurzeln treu bleibt und sich aktiv für den Frieden einsetzt.
Der Papst betonte dabei das Prinzip des „Sowohl-als-auch“: Europa ist durch den Dialog entstanden. Es soll sich seiner christlichen Identität rückbesinnen, aber ebenso die griechischen, römischen, germanischen, slawischen, jüdischen und muslimischen Einflüsse anerkennen.
Bereitschaft zum Dialog
Der für unsere Arbeit zentralste Satz der Papstrede lautet:
„Im heutigen multikulturellen Kontext erfordert die Bekräftigung der Universalität der Werte – die für Europas Fortbestehen unerlässlich ist – sowohl eine Wiederentdeckung ihrer Wurzeln als auch die Bereitschaft zum Dialog mit dem Anderen.“
Miteinander für den Frieden
Beim anschließenden Empfang durften wir inspirierende Begegnungen erleben – darunter mit einem koptisch-orthodoxen Priester, der seine Begeisterung über dieses historische Treffen teilte. Zuvor hatten die Religionsführer bereits in unserer Gegenwart einen gemeinsamen Appell für den Frieden unterzeichnet.
Für unser Nationalkomitee war dieser Tag die ideale Einstimmung und Vorbereitung auf unser anstehendes Würzburger Treffen (29.-31.10.2026) unter dem Motto „Berufen zum Frieden“.
Salomé Vischer





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