Rom 2017

von | März 31, 2017

25. März 2017, 60. Jahrestag der «Römischen Verträge». Miteinander für Europa lässt seine Stimme hören Der Vorabend bietet Politikern, Verantwortlichen verschiedener Kirchen und Laien, in Vertretung des Netzwerkes Miteinander für Europa die Möglichkeit, sich in der Basilika der 12 Apostel in Rom bei einer ökumenischen internationalen Gebetsfeier zu begegnen. Die Herausforderung lautet: Wie können wir einem […]

25. März 2017, 60. Jahrestag der «Römischen Verträge». Miteinander für Europa lässt seine Stimme hören

Der Vorabend bietet Politikern, Verantwortlichen verschiedener Kirchen und Laien, in Vertretung des Netzwerkes Miteinander für Europa die Möglichkeit, sich in der Basilika der 12 Apostel in Rom bei einer ökumenischen internationalen Gebetsfeier zu begegnen. Die Herausforderung lautet: Wie können wir einem authentischen europäisch-christlichen Humanismus Gestalt geben? Wie können wir erreichen, dass sich der Glaube zunehmend der Kultur öffnet?

An der Gebetsinitiative, der Kardinal Kurt Koch, Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, vorstand, nahmen mehr als 750 Personen aus 23 Bewegungen und Gemeinschaften teil. Anwesenden waren u.a. Bischof Nunzio Galantino, Sekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Bischof Siluan von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in Italien, Heiner Bludau, Dekan der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien, Andrea Riccardi, Historiker und Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio, Gerhard Pross, Koordinator von Miteinander für Europa.

Der italienische Staatspräsident, Sergio Mattarella, hat allen Anwesenden eine Grußbotschaft zukommen lassen, „in der Überzeugung, das Momente der Begegnung wie diese wichtige Zeichen der Hoffnung sind, die wir brauchen um ein geeintes und solidarisches Europa aufzubauen.“

Einige Stimmen zum Abend: „Es braucht mehr Europa!“ „Gott hat im Laufe der Geschichte diesem Kontinent eine Mission anvertraut: das Miteinander von Himmel und Erde, das Miteinander von Glaube und Weltgestaltung!“ „Die christlichen Werte sind europäische Werte und umgekehrt. Die Kultur des Dialogs, der Toleranz, der Offenheit, der Geschwisterlichkeit können über die Grenzen der Konfessionen, Religionen und aller Glaubensbekenntnisse hinweg gelebt werden. Diese Gebetsinitiative wird dazu beitragen, diese großen Werte neu zu entdecken.“

An 56 weiteren europäischen Orten gab es ähnliche Initiativen.

Hier können Sie den Videoclip der Veranstaltung ansehen>>
Hier können Sie das komplette Video der Veranstaltung ansehen (in Italienisch)>>
Hier können Sie auch verschiedene Interviews anlässlich der Gebetsinitiative ansehen (playlist)>>

Internationales Sekretariat von Miteinander für Europa

____

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Hier können Sie den Newsletter abbonieren


ARTIKEL ZU DIESEM THEMA

Europa und die Aufgabe, die Vielfalt zusammenzuhalten

Europa und die Aufgabe, die Vielfalt zusammenzuhalten

Wir geben hier den Artikel von Fabio Beretta wieder, der auf RomaSette.it über die Veranstaltung „Ein Licht für Europa in der globalen Dämmerung“ veröffentlicht wurde. Der Event fand am 9. Mai 2026 in Rom statt und wurde vom Netzwerk Miteinander für Europa und den Jugendlichen der Gruppe „Ut Omens“ organisiert. Botschafter Pasquale Ferrara lieferte einen wichtigen Beitrag.

Miteinander für Europa im Europäischen Parlament

Miteinander für Europa im Europäischen Parlament

Am Mittwoch, dem 13. Mai, von 10:00 bis 13:00 Uhr findet im Europäischen Parlament die Veranstaltung ‚Reviving Europe: A Soul for Reconciliation‘ statt, ein bedeutendes Treffen, bei dem mehr als 100 junge Botschafter des Netzwerks „Miteinander für Europa“ mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments (darunter Miriam Lexmann und Leoluca Orlando) zusammenkommen.

Kontinuität und Zukunft

Kontinuität und Zukunft

Das Treffen in Wien war ein besonders wichtiger Moment für das Netzwerk Miteinander für Europa (MfE): Ein Generationswechsel im Leitungskomitee verband die Dankbarkeit für den bisherigen Weg mit einem Aufbruch in die Zukunft. Gleichzeitig wurde das Bündnis weiter gestärkt, und die Überzeugung bekräftigt, dass die Vielfalt Europas ein wertvoller Reichtum ist, den es zu schätzen gilt.