Miteinander online – ein virtuelles, aber reales Netzwerk

von | Apr. 9, 2020

Covid-19 breitet sich rasend schnell aus. Und ein Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht. Es ist eine schwierige Zeit in den Familien, am Arbeitsplatz, in den Gemeinden und Kirchen, in den Städten. Viele erfahren Schmerz und Leid, Unsicherheit und Isolation. Habt keine Angst Der Ruf zum Innehalten ist sicherlich spürbar geworden. Gott nimmt […]

Covid-19 breitet sich rasend schnell aus. Und ein Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht. Es ist eine schwierige Zeit in den Familien, am Arbeitsplatz, in den Gemeinden und Kirchen, in den Städten. Viele erfahren Schmerz und Leid, Unsicherheit und Isolation.

Habt keine Angst
Der Ruf zum Innehalten ist sicherlich spürbar geworden. Gott nimmt uns die „Machbarkeit“ aus der Hand. Er ruft zur Umkehr, zur Buße, zum Fasten und zum Gebet. Er ruft zur Umkehr, zur Buße, zum Fasten und zum Gebet.
Andererseits ist in den letzten Wochen deutlicher denn je  geworden, wie wichtig Zusammenhalt und Netzwerke zwischen den Menschen sind! Als Antwort auf die Ausbreitung des Coronavirus lebt die Welt in einem Strom von Leben und Kreativität, der nur eine Botschaft hinterlässt: Mut – ich bin bei dir – keine Angst – gemeinsam werden wir es schaffen!

Reagieren
Am 28. März begann Miteinander für Europa einen Gebetsweg, der uns Gott näher bringt und dazu beiträgt, ein globales „Credo“ in Blick auf Europa zu sprechen. Wie kann diese Zeit genutzt werden, um  reifer und bewusster auf die Gaben hinzuweisen, die Gott den Bewegungen mit und für andere gegeben hat? Die Charismen der Bewegungen und Gemeinschaften sind dazu da, auf die Herausforderungen der Gesellschaft in Europa und für Europa zu antworten.

Christliches „soziales“ Bewusstsein
Chiara Lubich hat bereits 2004 in Stuttgart ermutigt: „Jesus betont nachdrücklich: ‚Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so müsst auch ihr einander lieben‘ (Joh 13,34). Er nennt dieses Gebot neu und sein eigenes. Nicht nur Einzelpersonen sind zu dieser gegenseitigen Liebe aufgerufen, sondern auch Gruppen und Bewegungen, Städte, Regionen, Staaten. Unsere heutige Zeit verlangt von den Jüngern Jesu ein „soziales“ christliches Gewissen. Und mehr denn je ist es dringend erforderlich, das Land, ja das Leben des anderen wie das eigene zu lieben.“

Online dem 9. Mai entgegen
Die Freunde von Miteinander für Europa nutzen die  Gelegenheit, als Verbündete online zu bleiben, um gemeinsam den Weg zu gehen und die Früchte ihrer Charismen Europa anzubieten. Sie tauschen Ereignisse und Zeugnisse darüber aus, was sie im Hinblick auf den 9. Mai in ihren Städten erleben (siehe z.B. „Plan B“ des Events in Graz>>).

Auf diese Weise werden sie online einen „weit verbreiteten“ 9. Mai, den Europatag, feiern. Es wird ein Tag des Zusammenseins für Europa in einem virtuellen, aber außerordentlich realen Netzwerk sein.

Das Internationale Sekretariat von Miteinander für Europa

 

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