Wen interessiert das schon!

von | Apr. 30, 2021

Junge Menschen in Europa antworten   Webinar im Rahmen der „United World Week“ um den christlichen Wurzeln von „Fürsorge“ auf den Grund zu gehen – mit Kanoniker John McLuckie, Rektor der Schottischen Episkopalkirche, und 14 jungen Menschen aus 4 verschiedenen Gemeinschaften und 7 europäischen Ländern. Ich habe auf Facebook gelesen, dass eine Familienmutter angesichts der tragischen […]

Junge Menschen in Europa antworten  

Webinar im Rahmen der „United World Week“ um den christlichen Wurzeln von „Fürsorge“ auf den Grund zu gehen – mit Kanoniker John McLuckie, Rektor der Schottischen Episkopalkirche, und 14 jungen Menschen aus 4 verschiedenen Gemeinschaften und 7 europäischen Ländern.

Ich habe auf Facebook gelesen, dass eine Familienmutter angesichts der tragischen Situation der Krankenhäuser infolge der Pandemie begonnen hat, Süßwaren für Ärzte und Krankenschwestern zu produzieren. Heute haben sich mehrere Tausend Menschen und verschiedene Verbände angeschlossen und mit dieser Aktion mehr als 40 Krankenhäuser erreicht. Dadurch ist in den verschiedenen Städten des Landes ein echtes Netzwerk entstanden. So ergeht es einem Menschen, der eine Anfrage nach Süßigkeiten seitens einer Notaufnahme liest und zu handeln beginnt! Und was passiert  den anderen, die sich dieser Gruppe anschließen! Am Ende freuen sich alle, sowohl die Geber als auch die Beschenkten!

Heute ist unser Kalender voll von Festen und Gedenktagen, die an ein Ereignis, das Gemeingut eines Landes, eines Kontinents oder des ganzen Planeten erinnern, die  durch die Initiative einer Person, einer Gruppe, einer Kirche oder einer Vereinigung zum kulturellen Erbe ganzer Völker geworden ist.

Auch der 9. Mai, das Europafest, ist ein solcher Tag, ebenso wie die „United World Week“, die die Jugendlichen der Fokolare schon vor Jahren zu organisieren begannen, um die Aufmerksamkeit vieler auf den Frieden und die Geschwisterlichkeit unter den Völkern zu lenken.

In diesem Jahr kann man vom 1. bis zum 9. Mai die verschiedenen Veranstaltungen auf der Webseite von United World Project>> verfolgen, darunter auch die des 8. Mai, für die Miteinander für Europa involviert war. Wie? Wir haben die Jugendlichen gefragt, was sie jungen Menschen sagen würden bzw. welche Erfahrungen sie anderen zum Thema „Fürsorge“ weitergeben könnten – angesichts des Slogans der Woche: #daretocare? Ihnen zuzuhören, diese jungen Menschen mit ihren Idealen zu sehen, bringt die Hoffnung für die Zukunft zurück.

Wenn ich ein junger Mensch bin oder einmal war, kann ich mich vielleicht fragen: Aber was könnte ich heute für andere tun? Wer auf https://bit.ly/whocares8may klickt und Englisch versteht, kann dort eine Dosis Impfstoff vorfinden… allerdings nicht gegen Covid19.

Ilona Toth

 

____

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hier können Sie den Newsletter abbonieren


ARTIKEL ZU DIESEM THEMA

Slowenien: Das Leben hat gewonnen

Slowenien: Das Leben hat gewonnen

Ein Referendum lehnt das Gesetz zur Sterbehilfe ab: Der 21. November 2025 war geprägt von einer historischen Volksabstimmung in Slowenien. Die Bürger waren aufgerufen, über den von der amtierenden Regierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Euthanasie abzustimmen. Das Ergebnis war ein „NEIN”, ein Triumph für die Kultur des Lebens und den Wert des Menschen.

Gebetsfrühstück im EU Parlament

Gebetsfrühstück im EU Parlament

Dies war eine der Veranstaltungen, an denen „Miteinander für Europa” am 2. und 3. Dezember in den europäischen Institutionen in Brüssel teilgenommen hat. Ein Austausch verschiedener Perspektiven mit mehreren Europaabgeordneten und weiteren Persönlichkeiten, um die Präsenz im Herzen Europas lebendig zu halten.

Wenn die Nerven blank liegen

Wenn die Nerven blank liegen

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres bin ich in der Ukraine. Was ich hier sehe, ist ein Land, das nach fast vier Jahren Krieg am Limit ist. Die Widerstandsfähigkeit der Menschen ist unglaublich, doch die Anspannung ist überall spürbar. Die Nerven liegen blank – und das ist nur allzu verständlich…